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15. März – Offizielle Staatsfeierlichkeiten am Ungarischen Nationalmuseum

Brüssel müsste gestoppt werden, und es gelte, die nationale Unabhängigkeit und Souveränität der Staaten zu erhalten, sagte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán am 15. März in seiner Festrede am Ungarischen Nationalmuseum. István Tarlós, der Oberbürgermeister von Budapest, hob im Zusammenhang der Botschaft der Revolution 1848 hervor, dass die Ungarn für ihre Ziele, Träume und Interessenvertretung heute auch hart kämpfen sollen.

Viktor Orbán, Ministerpräsident von Ungarn, vor seiner jährlichen Festtagsrede (Foto: Tamás Kovács – MTI)

„Es kann sein, dass für Brüssel und für die internationalen Kapitalisten weder die Geschichte den Ungarn, noch die ungarische Zukunft wichtig sind. Aber uns sind sie wichtig. Es kann sein, dass für Brüssel und für die internationalen Kapitalisten die Sicherheit der europäischen Bürger nicht wichtig ist. Aber uns ist es wichtig. Es kann sein, dass für Brüssel und für die internationalen Kapitalisten es nicht wichtig ist, ob wir Ungarn bleiben. Aber uns ist es wichtig.“ – sagte Viktor Orbán.

Um unsere Unabhängigkeit und nationale Souveränität zu schützen, sollten die vor uns stehenden Kämpfe ausgekämpft werden, Brüssel müsste gestoppt werden und unsere Grenzen müssten verteidigt werden, erklärte der Ministerpräsident.

Die Nation bedeute nicht nur gemeinsame Sprache, Kultur und Vergangenheit, sondern auch die Gesamtheit solcher Momente, in denen die Herausforderungen der Geschichte die Herzen zusammenschweißen – fügte Viktor Orbán hinzu. „Deshalb wurden wir wieder eine starke Nation in den vergangenen Jahren“, da die ungarischen Herzen zusammengeschweißt wurden.

Er erklärte, dass im letzten Jahr die Nationen sich gegen „die unheilige Allianz der Brüsseler Bürokraten, der liberalen Weltmedien und unersättlicher internationaler Kapitalisten” zur Wehr gesetzt haben. Erst die Engländer, dann die Amerikaner, und in diesem Jahr komme die Fortsetzung.

Der Ministerpräsident ist der Meinung, dass jetzt in Europa ähnliche Winde wehen, wie im Jahre 1848. Es gebe noch die Chance, Europa tief, aber friedlich und organisiert neu zu gestalten, und dazu sei offener Dialog gebraucht.

István Tarlós, Oberbürgermeister von Budapest, hält seine Festtagsrede vor dem Ungarischen Nationalmuseum (Foto: Tamás Kovács – MTI)

István Tarlós, der Oberbürgermeister von Budapest sagte: „Der Beitrag der Märzrevolution sei, dass wir, Ungarn, an die Achtundvierzig nicht wegstraffen, wir lassen nicht, dass Andere unser nationales Interesse formulieren“.

Unsere Aufgabe von heute sei es, den Platz Ungarns in der seit dem II. Weltkrieg den größten Wandel erlebende Weltordnung, in der Zeit der modernen Völkerwanderung, als Schützer der europäischen und christlichen Werte zu finden, erklärte Tarlós.

Es sei sowohl heute, als auch in der Zukunft die Aufgabe, für das Ungarntum gemeinsam zu tun. Positive, gemeinsame Erlebnisse seien auch heute gebraucht, fügte er hinzu. „Diejenige sollen sich zusammenschließen, die nicht nur in den Tag hinein leben, sondern auch an die Zukunft denken” sagte der Oberbürgermeister von Budapest.

Am Ungarischen Nationaltheater haben am 15. März Tausende gefeiert. Das ganztägige Programm wurde von verschiedenen Familienveranstaltungen am Burgpalast abrundet.

via mti.hu, Foto: Tamás Kovács – MTI