Wirtschaft

Besuch der ungarischen Außenminister bei Bosch in Stuttgart

Bosch errichtet sein mittelosteuropäisches Logistikzentrum in Hatvan, gab Ungarns Außenminister Péter Szijjártó nach der Besprechung mit den Leitern der deutschen Unternehmensgruppe am Mittwoch bekannt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 17 Mrd. Forint. Mit der Investition werden 250 neue Jobs geschaffen.

Die Bauarbeiten sollten in einigen Tagen starten und bis Februar 2018 sollte das Logistikzentrum errichtet werden, so der Außenminister. Im Sinne des Bosch Kooperationsvertrags mit dem ungarischen Außen- und Außenwirtschaftsministerium gehöre Ungarn im Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung sowie im Bereich Innovation zu den wichtigsten Schauplätzen der Bosch-Gruppe, erklärte Szijjártó.

Das sei durch die Einrichtung des Bosch Logistikzentrums in Hatvan und durch die künftige Kooperation des Unternehmens mit ungarischen Universitäten in der Forschung signalisiert, sagte Ungarns Außenminister. Die Bosch-Gruppe mit fast 15.000 Mitarbeitern sei der größte Arbeitgeber unter den ausländischen Produktionsunternehmen in Ungarn.

Unter den internationalen Unternehmen tobe enormer Kampf, bei dem die Voraussetzungen der Erfolg vollständig geändert hätten. Die ungarische Regierung habe das günstigste Investitionsumfeld im europäischen Vergleich eingerichtet – in Ungarn gebe es die niedrigste Einkommen- und Körperschaftsteuer, könnten F+E-Steuervergünstigungen in Anspruch genommen werden – um mehr Firmen anzuziehen und um am wirtschaftlichen Wettbewerb teilzunehmen, erklärte Szijjártó.

Die deutsche Unternehmensgruppe Bosch ist seit mehr als 100 Jahren, seit 1898 in Ungarn tätig. Über die Anmietung von 62.000 qm Fläche über die staatliche Nemzeti Ipari Park Üzemeltető és Fejlesztő Zrt. für 16 Jahre wird das mittelosteuropäische Bosch Logistikzentrum in Hatvan errichtet, von dem aus die gesamte mittelosteuropäische Region mit logistischen Lösungen versorgt wird.

via mti.hu, ahkungarn.hu; Foto: KKM- MTI