Kultur

Budapester Wagner-Tage 2017

Bereits zum zwölften Mal finden in der ungarischen Hauptstadt die Budapester Wagner-Tage statt. Von 15. Juni bis zum 21. Juni 2017 steht der Palast der Künste (MüPa) in Budapest im Zeichen von Richard Wagner.

Für den eingefleischten Wagnerianer sind die Budapester Wagner-Tage schon längst kein Geheimtipp mehr. Das liegt vor allem an dem Bayreuth erprobten Ádám Fischer, am Pult des ungarischen Orchesters. Innerhalb von vier Tagen wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wagners gewaltige Ring Tetralogie im Béla Bartók National-Konzertsaal im MüPa zu erleben.

Zur heutigen Premiere wird „Das Rheingold“ in einer Neuinszenierung unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Ádám Fischer gezeigt. Die Walküre und Siegfried werden am Freitag und Samstag aufgeführt, und mit der Götterdämmerung am Sonntag wird die Tetralogie vollständig.

Die halbszenischen Aufführungen, unterstützt durch raffinierte Videoinstallationen, sparsamen Requisiten und einer ausgeklügelten Choreographie in der Regie von Hartmut Schörghofer, geben der internationalen Sängerriege – u.a. Iréne Theorin (Sweden) als Brünnhilde, Christian Franz (Deutschland) und Daniel Brenna (USA) als Siegfried, James Rutherford (England) als Wotan – ungewöhnliche Freiräume in der Darstellung und dem Gesang.

Neben der Ring der Niebelungen und Rienzi (19. Juni) wird am 21. April 2017 auch der Parsifal aufgeführt mit dem deutschen Startenor Peter Seiffert in der Titelrolle und mit der litauischen Sopranistin Violeta Urmana, eine weitere Sternstunde beim diesjährigen Festival.

via mti.hu, Foto: budapestiwagnernapok.hu