Panorama

Franz-Ulrich Hartl erhielt Debrecen-Preis für Molekulare Medizin

Für seine Forschung zur Faltung von Proteinen wurde Professor Franz-Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried mit dem Debrecen-Preis für Molekulare Medizin ausgezeichnet.

Franz-Ulrich Hartl mit dem Debrecen-Preis für Molekulare Medizin (Foto: Zsolt Czeglédi – MTI)

Alzheimer, Parkinson, Chorea Huntington oder Prionen-Krankheiten. Die fehlerhafte Faltung von Proteinen spielt auch eine Rolle bei diesen neurodegenerativen Krankheiten. Neue Therapieansätze für diese untersucht der deutsche Professor Franz Ulrich Hartl, der für seine Forschung von der Medizinischen Universität Debrecen mit dem Debrecen-Preis für Molekulare Medizin ausgezeichnet wurde. Die Ergebnisse seiner Forschung könnten in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung neuer Wirkstoffe für die Behandlung dieser Krankheiten leisten.

Der Preis wurde Professor Franz-Ulrich Hartl von dem Vorstand der medizinischen Fakultät der Universität Debrecen, László Mátyus und dem Prorektor der Universität Debrecen, László Csernoch am 13. Dezember 2017 im Aula der Universität überreicht. Anschließend hielt der Preisträger einen Vortrag, in dem er seine Forschungsergebnisse präsentierte.

via mti.hu, delhir.hu, mpg.de; Foto: Zsolt Czeglédi – MTI