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Georg Habsburg-Lothringen im Club Pannonia

Um das 150 Jahre Jubiläum des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs zu feiern, wurde Georg Habsburg-Lothringen von Club Pannonia nach Wien eingeladen. Im Gebäude der ungarischen Botschaft Wien waren am 29. März alle Plätze besetzt, als der Nachfolger des Hauses Habsburg seinen Vortag hielt.

Der Erzherzog von Österreich, Königlicher Prinz von Ungarn und Tschechien, Georg Habsburg-Lothringen, besuchte gestern die ungarische Botschaft als Gast von Club Pannonia. Er wurde am 16. Dezember 1964 als jüngster Sohn von Otto und Regina Habsburg-Lothringen in Starnberg geboren. István Radda, Vorstandsmitglied von Club Pannonia begrüßte den Gast mit einer langen Festrede.

Georg Habsburg-Lothringen hat seit Jahrzehnten persönliche Verbindung mit Club Pannonia. Erst wurde der in Ungarn lebende Journalist und Politiker von den Vorsitzenden des Club Pannonia – Marika und István Radda – vor 15 Jahren zu einem österreichisch-ungarischen Wirtschaftsforum nach Innsbruck eingeladen. Da hielt Georg Habsburg-Lothringen, der bis 2012 Präsident des Ungarischen Roten Kreuzes war, auch einen Vortrag.

„Im Geiste des Ausgleichs“

István Radda, Vorstandsmitglied des Club Pannonia (Foto: friendsofhungary.hu)

Marika Radda, Präsidentin des Club Pannonia gab an diesem Abend ihrem Mann die Möglichkeit, eine Rede zu halten. Laut István Radda wäre es wünschenswert, die Region „im Geiste des Ausgleichs“ zu führen und die Visegrád Gruppe und deren Regierungen, die Europa nur schützen wollen, in der EU nicht zu kritisieren. Mehr als 260 Interessenten wollten zur Veranstaltung registrieren lassen, aber die Kapazität des Festsaals der Botschaft reicht nur für 180 Personen. János Perényi, Botschafter von Ungarn in Wien, nahm an der Veranstaltung auch teil.

Bei Club Pannonia ist es eine Tradition, Habsburger einzuladen. Die Familie Radda hatte freundliche Verbindung mit Otto Habsburg-Lothringen. Aus dem Haus Habsburg besuchten sowohl Karl als auch Michael und jetzt Georg Habsburg-Lothringen den Wiener Club.

via volksgruppen.orf.at, Foto: youtube.com