Panorama

Neues Mauerfalldenkmal in Berlin als Dank an Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakei eingeweiht

Im Garten des Mauercafés an der Bernauer Straße Berlin wurde am Freitag ein Denkmal zum Mauerfall enthüllt, was den Beitrag der Adalbert-Länder Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei zum Fall der Berliner Mauer würdigt.

Das Mauerfalldenkmal ist eine Initiative der Adalbert-Stiftung in Zusammenarbeit mit den Botschaften von den Visegrád-Ländern in Berlin, mit Unterstützung der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sowie der Stiftung Berliner Mauer.

Der Künstler, Professor Hans Joachim Albrecht, der das Denkmal geschaffen hat, hat sich für eine Skulptur entschieden, die er „Kauernde, sich aufrichtend“ nennt. „Ihre knapp gehaltene Körpersprache vergegenwärtigt, wie sich ein Mensch bei Abwehr, Kälte, Einsamkeit und Trauer verschließt oder aber bei Offenheit, Wärme, Geborgenheit und Freude ausstreckt: Die Kauernde richtet sich auf.”

An der Einweihung des Denkmals nahmen die Vertreter der Stiftungen sowie die Botschafter von Ungarn Péter Györkös, von Polen Andrzej Przyłębski, von Tschechien Tomáš Podivínský und Botschafter der Slowakei Peter Lizák teil.

Nach der Einweihung fand im Lazarus Haus ein internationales Kolloquium statt, das sich mit den friedlichen Umbrüchen des Jahres 1989 in Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei befasste. Von der ungarischen Seite nahm Zsolt Németh teil, der 1988 Mitbegründer der Partei Fidesz war und heute Mitglied des ungarischen Parlaments und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses der Ungarischen Nationalversammlung ist.

via adalbert-stiftung.de, berliner-mauer-gedenkstaette.de; Foto: berliner-mauer-gedenkstaette.de