Kultur

Reformation 500 – Straßen-Installation in Budapest eingeweiht

Im Rahmen der Programmreihe Reformation 500 wurde gestern die nach dem Konzept der Hetedik Műterem Kft. entworfene Straßen-Installation am Kálvin-Platz Budapest eingeweiht. Der ungarische Sozialminister, Zoltán Balogh hat in seiner Festrede darüber gesprochen, dass großartige Gedanken heutzutage besonders wichtig seien.

Zoltán Balog, Sozialminister Ungarns (l) und Károly Hafenscher, Sonderbeauftragter für die Gedenkkommission Reformation (r) bei der Einweihung der Straßen-Installation am Kálvin-Platz Budapest (Foto: Szilárd Koszticsák – MTI)

Laut dem Sozialminister werden durch die 95 Zitate ausländischer und ungarischer Denker auf individuellen Betonpflastersteinen die denkenden und frommen Leute ständig inspiriert. Einige Zitate sind auf Englisch oder Deutsch zu lesen, welche der Wirkungsgeschichte der Reformation zugrunde liegen. Wie Zoltán Balog erklärte, zeigen uns diese Gedanken den richtigen Weg, durch denen werden wir im guten Sinne provoziert.

Károly Hafenscher, Sonderbeauftragter für die Gedenkkommission Reformation sprach in seiner Rede darüber, dass das Gedenkjahr Reformation nicht nur ein 500-Jahre-Meilenstein sei, sondern es habe die ungarische Geschichte und das Leben der ungarischen Nation entscheidend beeinflusst. Dieser Erbe bereichere unsere Nation, erklärte Hafenscher.

Die Straßen-Installation wurde von dem Architekten Levente Szabó und dem Grafikdesigner Ákos Polgárdi entworfen. Auf der Webseite des Kunstwerkes kann jeder die das 500-jährige Jubiläum verkörpernde Pflastersteine besichtigen, teilen und am Ende des Jahres sogar Kopien adoptieren.

via mti.hu, reformacio2017.hu; Foto: hetedik.hu