Kultur

Ungarischer Mathematiker erhält den Leibniz-Preis 2018

Der ungarische Mathematiker Prof. Dr. László Székelyhidi erhält für seine bedeutenden Forschungsergebnisse in der Theorie partieller Differentialgleichungen den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2018.

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Ziel des mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Förderung wird nur auf Vorschlag Dritter gewährt. Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger wird von dem Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jährlich aufgrund einer Empfehlung des Auswahlausschusses für das Leibniz-Programm getroffen.

Der Hauptausschuss der DFG erkannte am 14. Dezember 2017 in Bonn vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2018 zu. Sie waren zuvor aus 136 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den elf Preisträgerinnen und Preisträgern kommen jeweils drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Lebenswissenschaften und den Naturwissenschaften sowie zwei aus den Ingenieurwissenschaften.

Prof. Dr. László Székelyhidi ist der dritte ungarische Leibniz-Preisträger (1986 – Prof. Dr. Géza Alföldy; 2006 – Prof. Dr. Ferenc Krausz). Der Professor am Mathematischen Institut der Universität Leipzig erhält den Förderpreis für seine bedeutenden Forschungsergebnisse in der Theorie partieller Differentialgleichungen. „Die von ihm entwickelten Methoden bereichern in der Mathematik den Austausch zwischen Geometrie und Analysis. Seine neuen Einsichten haben eine über das Fachgebiet weit hinausragende Bedeutung, beispielsweise für das Verständnis der Euler-Gleichungen der Hydrodynamik und das der Elastizitätstheorie der Kontinuumsmechanik.”, hieß es in der Begründung. Verliehen werden die Leibniz-Preise 2018 am 19. März in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin.

via dfg.de, index.hu; Foto: offizieller Twitter-Kanal der Universität Leipzig