Wirtschaft

Ungarns Wizz Air fliegt ab Ende April Schwechat an und landet mit Kampfpreisen

Die Billigairline will die Nummer Zwei hinter der Lufthansa werden – sagte Vertriebsvorstand George Michalopoulos am Montag. Dafür lockt sie Passagiere mit Einstiegspreisen ab 19,99 Euro. Die ersten Wien-Flüge werden von bestehenden Wizz-Air-Basen auf Flughäfen in Osteuropa durchgeführt. Mit Eindhoven und Malaga kommen im Juli noch zwei weitere neue Destinationen dazu.

Der Konzern hat große Pläne: in den kommenden neun Jahren will er die Flotte auf rund 300 Maschinen verdreifachen und jährlich 100 Millionen Passagiere transportieren. Im aktuellen Geschäftsjahr peilen die Ungarn, laut eigenen Angaben Marktführer in Osteuropa, 30 Millionen an. Der wiener Airport kann sich jetzt über 120 neue Arbeitsplätze freuen.

Wizz Air ist nicht die einzige Fluglinie, die nach dem Aus von Air Berlin und Niki versucht, die Marktlücke in Wien zu besetzen. Neben Ryanair (Laudamotion) scharrt auch der spanische IAG-Billigflieger Vueling in den Startlöchern und könnte Wizz Air schon bald wieder als Nummer zwei ablösen. Michalopoulos ist aber gelassen: „Ich würde nicht sagen, der Flughafen Wien werde von Billigfluglinien geflutet.“ Der Flughafen Schwechat schätzt aber, dass der Billigflieger-Anteil heuer von 16 auf bis zu 25 Prozent steigt.

 

(Via: derstandard.at, kurier.at, aero.de, APA/red, Beitragsbild: MTI /Kovács Tamás)