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Offiziell: Ungarn will bis 2050 klimaneutral sein

Ungarn Heute 2021.09.08.

Ungarn will bis 2050 klimaneutral sein. Die Regierung prüft Möglichkeiten, die Kohlenstoffemissionen auf das Niveau zu reduzieren, das die ungarischen Wälder bis dahin aufnehmen können, sagte der Staatssekretär für Klima, Energiepolitik und die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft.

Die Regierung hat ihre Nationale Strategie für eine saubere Entwicklung gestartet, um diese Ziele zu erreichen, so Attila Steiner auf der Portfolio-Konferenz „Sustainable World 2021“. Die Frist bis 2050 sei auch gesetzlich verankert worden, so Steiner.

Der grüne Wandel sei eine wirtschaftlich tragfähige Strategie, bei der auch eine breite gesellschaftliche Unterstützung von entscheidender Bedeutung ist

so Steiner.

Sommer-Frost in Nordungarn
Sommer-Frost in Nordungarn

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde im nordostungarischen Bükk-Gebirge -2,3 Grad gemessen.Continue reading

Ungarn hat seine Kohlenstoffemissionen zwischen 1990 und 2019 um 32 Prozent gesenkt und liegt damit im oberen Drittel der EU-Emissionsreduzierer, während seine Wirtschaftsleistung sprunghaft angestiegen ist, so Steiner. „Ungarn hat die Emissionsreduzierung erfolgreich von seiner wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt“, so der Politiker.

LMP wendet sich wegen des abgelehnten Klimaschutzreferendums an das oberste Gericht
LMP wendet sich wegen des abgelehnten Klimaschutzreferendums an das oberste Gericht

Im letzten Monat lehnte der Nationale Wahlausschuss (NVB) die Initiative der LMP für ein Referendum über die Frage ab, ob die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden sollten.Continue reading

Zur Finanzierung des „grünen Wandels“ hat Ungarn bereits drei grüne Anleihen emittiert, die deutlich überzeichnet waren und das Land wird das Programm für grüne Staatsanleihen fortsetzen und die Erlöse für grüne Projekte verwenden. Sie planen außerdem, weitere Mittel auf den Finanzmärkten zu beschaffen und zu diesem Zweck erhebliche Beträge aus inländischen Mitteln und EU-Mitteln einzusetzen, so der Staatssekretär schließlich.

(Titelbild: Pexels – Pixabay)