news letter

Wöchentliche Newsletter

Audi Hungária baut Werkzeugwerk in Győr aus

MTI - Ungarn Heute 2021.05.05.

Audi Hungária erweitert sein Werkzeugwerk in Győr und investiert 3,8 Milliarden Forint (10,5 Millionen Euro), sagte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó am Dienstag. Die Regierung unterstützt die Investition mit einem Zuschuss von 1,2 Milliarden Forint, wodurch 700 Arbeitsplätze erhalten werden sollen. 

Der Minister lobte die Zusammenarbeit mit Audi Hungária beim Schutz vor dem Coronavirus.

Szijjártó wies darauf hin, dass das Unternehmen bisher bei der Impfung von etwa 3.000 Menschen geholfen habe und in naher Zukunft eine ähnliche Aufgabe übernehmen werde.

Fact

Die Schaffung von Impfstellen zur Impfung des Personals war bereits Mitte März ein Thema bei Audi Hungária. In der härtesten Woche der dritten Welle der Coronavirus-Epidemie im März war das Thema unvermeidlich. Dr. Erzsébet Knáb, die Personalleiterin des Unternehmens, sagte damals:

Unser Gesundheitsmanagement hat alles ausgearbeitet, damit wir unsere 12.000 Mitarbeiter in zwei Wochen impfen können, wenn Impfstoffe verfügbar sind. Dann werden wir sofort (innerhalb von 24 Stunden) mit den Impfungen beginnen, und wir betrachten dies als die einzige Lösung in dieser Situation

Die Audi Hungaria Zrt. will außerdem ihren über 12.000 Mitarbeitern mit einem sog. Corona-Bonus Dank und Anerkennung in diesen schwierigen Zeiten der Krise aussprechen. So erhalten die Arbeitnehmer Anfang Mai zusammen mit ihrem April-Lohn eine Einmalzahlung in Höhe von brutto 350.000 Forint.

Mercedes, Audi, MOL wollen selbst impfen
Mercedes, Audi, MOL wollen selbst impfen

Eine wachsende Zahl großer Unternehmen will die Impfung ihrer Mitarbeiter in die eigenen Hände nehmen. Mercedes-Benz, MOL Group, Audi, Suzuki und Tungsram haben angekündigt, Impfstellen einzurichten, um ihre Mitarbeiter zu impfen. Die Vakzinen würden sie vom Staat bekommen.  Obwohl keines der genannten Unternehmen die Impfung für seine Mitarbeiter obligatorisch macht, betonen sie, dass die Vorteile […]Continue reading

Ungarns Reaktion auf die Pandemie war die erfolgreichste in Europa

so Szijjártó und fügte hinzu, dass auch die deutschen Unternehmen an diesem Erfolg einen großen Anteil hätten. „Sie haben die staatliche Unterstützung ausgenutzt und in Ungarn investiert, anstatt Mitarbeiter zu entlassen“.  

Foto: MTI/Szigetváry Zsolt

Allein die deutschen Automobilunternehmen machen 30 Prozent der ungarischen Industrieproduktion aus und beschäftigen 170.000 Menschen.

Da sich alle heimischen Akteure auf die Elektromobilität konzentrieren, hofft Ungarn, seine führende Rolle in der Branche „in der neuen Ära des Automobilbaus“ zu stärken. Das Audi-Werk in Győr stellt Elektromotoren her und nutzt dabei Technologien, die für die wirtschaftliche Erneuerung unerlässlich sind.

Alfons Dintner, Vorstandsvorsitzender von Audi Hungária, bedankte sich bei der Regierung für die Unterstützung und sagte, dass die Bauarbeiten zur Erweiterung des Produktionswerks um 3.800 qm und der Logistikanlage um 2.500 qm bis zum Sommer 2022 abgeschlossen sein werden.

(Via: mti.hu, Titelbild: audi.hu)