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Außenminister Szijjártó in den Emiraten zu Gesprächen über Energiefragen

Ungarn Heute 2023.05.09.

Außenminister Péter Szijjártó (links) und der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emiraten, Scheich Abdullah bin Zayed al-Nahajan (rechts).

Ohne die Elektrifizierung der Automobilindustrie und Investitionen in die Kernenergie werde der Erhalt des Planeten für unsere Nachkommen eine Illusion bleiben, ohne sie wird es nicht möglich sein, unsere Klimaziele zu erreichen, erklärte der ungarische Außenminister in Abu Dhabi.

Péter Szijjártó wurde vom Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate nach Abu Dhabi eingeladen, um an einer Podiumsdiskussion im Rahmen einer Energiekonferenz teilzunehmen und Energiegespräche mit Vertretern mehrerer Länder zu führen.

Der Minister betonte auf der Konferenz, dass die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Schutz der Umwelt Hand in Hand gehen müssen, aber ohne Kernenergie wird das Erreichen grüner Ziele eine Illusion, ein Traum bleiben, da es ohne sie nicht möglich sein wird, genügend Strom für die Bevölkerung und die Industrie auf nachhaltige Weise zu erzeugen.

Er bezeichnete die Kernenergie als eine billige, sichere und umweltfreundliche Art der Energieerzeugung. Zum Ausbau von dem ungarischen Kernkraftwerk Paks unterstrich der Politiker, dass dadurch die Emission von rund 17 Millionen Tonnen Kohlendioxid und der Verbrauch von 3 bis 3,5 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr vermieden würden.

Péter Szijjártó betonte die Notwendigkeit, die Diskriminierung der Kernenergie in der EU zu bekämpfen.

In diesem Zusammenhang bezeichnete er die Weigerung der deutschen Regierung, Siemens Energy trotz früherer Vereinbarungen die Lieferung von Steuerungstechnik nach Paks zu gestatten, als einen unfairen Angriff auf die Souveränität Ungarns.

Nach seinem Besuch in Abu Dhabi teilte der Minister auf seiner Facebook-Seite mit, dass er unter anderem seinen dortigen Amtskollegen, Scheich Abdullah bin Zayed al-Nahajan, getroffen habe, der „persönlich viel für die Stabilität der Region und die Normalisierung der Beziehungen zu Israel getan hat, was der erste erfolgreiche Schritt in Richtung Frieden im Nahen Osten nach den Misserfolgen der vergangenen Jahrzehnte war“.

In der heutigen Weltlage werden friedensbewegte Politiker wie der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emiraten besonders gebraucht,

schrieb er.

Er führte auch Gespräche mit dem emiratischen Energieminister, Suhail bin Mohamed al-Mazroui, und betonte, dass sich die VAE ebenso wie Ungarn für die Nutzung der Kernenergie einsetzen.

Péter Szijjártó führte auch Gespräche mit dem ägyptischen Energieminister, Mohamed Saker al-Markabi, dessen Land Kernreaktoren mit der gleichen Technologie wie Ungarn und mit dem gleichen Auftragnehmer baut.

In seinem Bericht über das Treffen betonte er, dass

die Kernenergie für Ungarn unverzichtbar sei, während alle anderen umweltfreundlichen Energieerzeugungsmethoden viel mehr Land benötigten.

Schließlich führte der Außenminister auch Gespräche mit dem finnischen Wirtschaftsminister, Mika Lintila.

Ohne Kernenergie können die grünen Ziele nicht erreicht werden
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via mti.hu, Beitragsbild: offizielle Facebook-Seite von Péter Szijjártó