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Brasilianische Corona-Mutation in zwei unserer Nachbarländer aufgetreten

Ungarn Heute 2021.03.09.

In Österreich ist erstmals eine Infektion mit der brasilianischen Coronavirus-Mutation bestätigt worden. Der Verdacht war bereits vor zwei Wochen im positiven Coronavirus-Test eines salzburgischen Mannes aufgetreten, daher wurde die Probe weiter untersucht. Am Montag wurde bestätigt, dass er der erste Österreicher ist, der mit dem brasilianischen Mutant infiziert wurde. Auch Rumänien meldete seinen ersten Fall. 

Es ist noch nicht klar, wie sich der Mann mit der brasilianischen Virusvariante hatte infizieren können: Der Mann war nicht im Ausland gewesen und hatte niemanden getroffen, der ihm das Virus bei einer möglichen Rückkehr aus dem Urlaub weitergegeben hätte. Der infizierte Mann wurde isoliert und jeder, den er traf, unter Hausquarantäne gestellt. Daher seien auch keine weiteren Verdachtsfälle aufgetreten.

Orbán: "Strengere Einreiseregeln sind nötig"
Orbán:

„Ich musste in den Krankenhäusern ein höheres Maß an Bereitschaft anordnen“, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán am Freitagmorgen im staatlichen Radio Kossuth. Die Zahl der Corona-Infizierten werde in den kommenden Wochen stark ansteigen, wiederholte der Premier. Ungarns Grenzen müssen angesichts der Eskalation der Epidemie unbedingt verschärft und strengere Reiseregeln eingeführt werden, so Orbán weiter, er betonte […]Continue reading

„Auch nach einer durchgemachten Infektion gibt es bei dieser Variante die Möglichkeit, sich noch einmal anzustecken. Noch nicht ausreichend geklärt ist zudem, wie wirksam die verschiedenen Impfstoffe in Bezug auf diese Mutationen sind“, betonte Hans Georg Mustafa vom Salzburger Labor Medilab, wo der Fall entdeckt wurde, berichtet derstandard.at. 

Die Mutation ist nicht nur in Österreich, sondern auch in Rumänien erschienen.

Fact

Die Variante P.1 (oder 501Y.V3) weist Veränderungen im Spikeprotein auf, die nach Einschätzung von Experten das Virus infektiöser und resistenter gegen eine Immunantwort machen. Als besorgniserregend werden 3 Mutationen an Schlüsselstellen der Rezeptorbindungsdomäne (K417T, E484K und N501Y) des Spikegens eingestuft. (Via: ärzteblatt.de)

Das rumänische Institut für öffentliche Gesundheit (INSP) gab die Anwesenheit der brasilianischen Mutante wenige Tage nach dem Nachweis der südafrikanischen Virusvariante durch einen Gesundheitsdienstleister bei zwei Bukarester Patienten bekannt. Der eine ist ein 38-jähriger Mann, der nicht im Ausland war und nicht weiß, wie er infiziert wurde. Der andere ist ein 57-jähriger Mann, dessen zwei andere Kollegen ebenfalls infiziert waren.

Britische Mutation verbreitet sich schnell in Ungarn
Britische Mutation verbreitet sich schnell in Ungarn

Bisher hat man die „britische Corona-Mutation“ bei 400 Patienten isoliert, von denen die meisten in letzter Zeit nicht gereist sind. Dies zeigt, dass sich die Variante schon im Inland verbreitet, sagte Ungarns Landeschefäztin auf einer regelmäßigen Pressekonferenz am Mittwoch. In der Zwischenzeit wurde vom Nationalen Volksgesundheitszentrum eine Methode entwickelt, mit der aus dem Abwasser nicht […]Continue reading

In Ungarn wurde bis jetzt die britische und die südafrikanische Mutation identifiziert. Nach dem Auftreten der letzteren gab die Landeschefärztin bekannt, dass Ungarn auf eine neue Impfstrategie umgestellt habe, damit möglichst viele Menschen mindestens einmal geimpft werden könnten.

(Via: index.hu, derstandard.at, Bild/Illustration – MTI – Tamás Sóki)