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Brotpreise sollen im Juni deutlich steigen

Ungarn Heute 2021.05.26.
kenyér brot

Die ungarischen Haushalte gehen während der Pandemie sparsamer mit Brot um, und auch pandemiebedingte Einschränkungen haben den Verbrauch gedämpft, so dass die Mühlen in diesem Jahr 15-20 Prozent weniger Weizen mahlen als im Vorjahr, berichtet das Wirtschaftsportal Világgazdaság.

Zoltán Lakatos, Präsident und Geschäftsführer der „Hajdú Gabona Zrt.“ sagte der Zeitung, dass es im Moment nicht viel Bewegung auf dem Markt gibt, die Händler haben die Waren für den Export bereits gekauft, und jetzt werden sie geliefert.

Also die Menschen werfen das Brot nicht mehr weg, es landet nicht im Müll und viele haben sogar begonnen, zu Hause Brot zu backen. Es mangelt außerdem immer noch auch an Touristen und damit an Hotel- und Restaurantbetrieb, und auch die Schließung von Schulen hat den Umsatz der Kantinen reduziert.

Nationalbank reagiert auf steigende Inflation
Nationalbank reagiert auf steigende Inflation

Der Währungsrat sei auf proaktiver Weise bereit, die monetären Rahmenbedingungen zur Gewährleistung der Preisstabilität und zur Reduzierung der Inflationsrisiken im erforderlichen Maße zu verschärfen – kündigte der Währungsrat der Ungarischen Nationalbank (MNB) in der Begründung der Zinsentscheidung am Dienstag an. Der Währungsrat hat den Basiszinssatz von 0,60 Prozent nicht verändert. In der letzten Zeit haben […]Continue reading

Viele haben sich nicht getraut, den für April angekündigten Preis zu erhöhen, aber dieses Thema wird im Juni, nach der Ernte, wieder auftauchen, da die anfänglichen Weizenpreise noch nie so hoch waren wie für die diesjährige neue Ernte. Die Notierungen liegen bei 60-62 Tausend Forint pro Tonne.

(Titelbild: Couleur – Pixabay)