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Budapester Untersuchung: Ein Viertel der älteren, mit Sinopharm geimpften Personen sind ungeschützt

Ungarn Heute 2021.07.22.

Tests an Budapester Einwohnern über 60, die mit dem Sinopharm-Impfstoff geimpft wurden, haben ergeben, dass 24,18 Prozent der Teilnehmer keinen ausreichenden Schutz gegen COVID-19 haben, teilte das Büro des Bürgermeisters mit. 

Bislang wurden 3.805 Tests durchgeführt, während das Programm auf insgesamt 20.000 Personen abzielt. Die Stichprobe sei nicht repräsentativ, hieß es in der Erklärung. Zur gleichen Zeit hat eine Untersuchung einer Expertengruppe unter der Leitung des Akademikers Balázs Sarkadi und des biologischen Statistikers Tamás Ferenci ähnliche Ergebnisse erbracht, so die Erklärung.

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Gergely Karácsony hat die Regierung aufgefordert, die nicht verbrauchten chinesischen Vakzine „fraglicher Qualität“ an China zu verkaufen.Continue reading

Der Budapester Stadtrat wollte sehen, ob die Bewohner der Hauptstadt über 60, die geimpft wurden, eine genügende Anzahl von Antikörpern gegen das Coronavirus haben oder nicht. Der Bürgermeister bezeichnete die Ergebnisse als „besorgniserregend“.

„Die Daten haben gezeigt, dass viele Personen, die beide Dosen des chinesischen Impfstoffs erhalten haben, keine Immunität besitzen. Jeder vierte Mensch, der mit dem chinesischen Impfstoff geimpft wurde, ist ungeschützt gegen das Virus“ betont man in der Erklärung.

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Burány sagte, dass Menschen über 65 in Ungarn „unter Druck“ geraten seien, die Sinopharm-Impfung anzunehmen, während sie in anderen Ländern für über 60-Jährige als nicht geeignet erachtet wurde.Continue reading

24,18 Prozent der mit dem Sinopharm-Impfstoff geimpften älteren Menschen haben keinen ausreichenden Schutz.

60-64 Jahre: 20,57 Prozent
70-74 Jahre: 21,57 Prozent
65-69 Jahre: 23,51 Prozent
75-79 Jahre: 26,45 Prozent
Über 80: 38,1 Prozent

(Via: mti.hu, portfolio.hu, Titelbild: MTI/Filep István)