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Budapost: Ungarns Impfgeschehen im internationalen Vergleich

Ungarn Heute 2021.02.17.

Während Ungarn mit der Verimpfung des russischen Sputnik V begonnen hat und die Behörden das chinesische Vakzin gegenwärtig überprüfen, wirft das führende Onlineportal für Wirtschaftsnachrichten einen Blick auf die globalen Impfdaten. Presseschau von budapost.de. 

Im Rahmen einer ausführlichen statistischen Analyse weist Portfolio die Behauptung zurück, dass die EU oder Ungarn im globalen Impfwettlauf um die Herdenimmunität hinterherhinken würden. Das unabhängige Portal für Wirtschaftsnachrichten räumt ein, dass die EU mit einer Impfquote von 4,2 Prozent zwar hinter Israel (65 Prozent), Großbritannien (21 Prozent) und den USA (14 Prozent) rangiere, im globalen Vergleich jedoch noch immer zu den Top 15 gehöre.
Im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Impfstoffabgabe existieren laut Portfolio keine großen Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Selbst die schnellsten Länder hätten nur eine Impfrate von fünf bis sechs Prozent vorzuweisen, während die langsamsten bei knapp unter vier Prozent lägen. Ungarns 4,2 Prozent würden dem EU-Durchschnittswert entsprechen.

Orbán im Parlament: "Sobald genügend Impfstoffe vorhanden sind, werden wir die Beschränkungen schrittweise lockern"
Orbán im Parlament:

Drei Dinge hat Ministerpräsident Viktor Orbán vor der Tagesordnung im Parlament als Hauptziele der Regierung genannt: die Durchführung der Massenimpfung, die Aufhebung der Corona-Einschränkungen „mit der gebotenen Sorgfalt“, und drittens das Neustarten der Wirtschaft. Das Parlament nimmt in dieser Woche seine diesjährige Arbeit mit zwei Sitzungstagen auf. Die Abgeordneten werden am Dienstag über die Verlängerung […]Continue reading

Angesichts dieser Datenlage hält es Portfolio für gerechtfertigt, dass Ministerpräsident Orbán in seinem Radiointerview vom vergangenen Freitag die Impfpolitik der EU nicht scharf kritisiert, sondern vielmehr die Notwendigkeit für den Erwerb alternativer Vakzine betonte habe. Sie sollten die von der EU ausgegebenen Impfstoffe ergänzen.

 

(Bild: MTI – János Vajda)