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Staatssekretärin für Sport: Ungarische Olympioniken sollen vorrangig geimpft werden

Ungarn Heute 2021.01.15.
FIZETŐS

Die Staatssekretärin für Sport hat bestätigt, dass die Olympioniken in Ungarn die Corona-Impfung vorrangig bekommen würden, damit sie auch an den Qualifikationsrunden teilnehmen können. Laut Béla Merkely, dem Rektor der Semmelweis Universität Budapest sei es jedoch nicht ethisch, die Sportler vor den schwerkranken älteren Menschen zu bevorzugen.

Noch gestern hat die Regierung angekündigt, dass sie das Ungarische Olympische Komitee (MOB) darum gebeten hat, diejenigen Sportler, welche sich bereits für die Sommerolympiade in Tokio qualifiziert haben, oder noch die Chance dafür haben, in Bezug auf die Corona-Impfung zu bevorzugen. Tünde Szabó, Staatssekretärin für Sport hat diese Nachricht dem Online-Portal InfoRadio bestätigt. Sie fügte hinzu, dass in Ungarn noch dazu in den kommenden Monaten zahlreiche Internationale Sportveranstaltungen stattfinden werden, man muss sich also nach den Anforderungen des Internationalen Olympischen Komitees auch bezüglich der Impfung der Sportler richten.

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Auch in Deutschland wird über die Bevorzugung von Sportlern diskutiert: Nachdem sich der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees am 7. Januar für die vorgezogene Impfung der Sportler ausgesprochen hatte, sagte Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds hingegen, dass die Spitzensportler eher im Frühling automatisch an die Reihe kommen sollten, wenn schon genug Impfstoffe vorhanden sein werden.

Quelle: swim.de

Laut Béla Merkely, dem Rektor der Semmelweis Universität Budapest sei es jedoch nicht ethisch, die Sportler vor den schwerkranken älteren Menschen zu bevorzugen.

Bild: MTI/EPA/Majama Kimimasza