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Coronavirus: Ungarisches Ehepaar kehrt vom Kreuzfahrtschiff „Westerdam“ zurück, sind in Qurantäne

MTI - Ungarn Heute 2020.02.18.

Zwei Ungarn haben aus dem Kreuzfahrtschiff, das kürzlich bei Kambodscha harrte, nach Hause zurückgekehrt. Sie wurden in Budapest in Quarantäne gestellt – teilte die Nationale Gesundheitsbehörde mit.

Die beiden Ungarn waren zwischen dem 1. und 14. Februar an Bord der „MS Westerdam“. Das Schiff legte letzte Woche in Kambodscha an, nachdem mehrere andere Länder den Hafen aus Angst vor Coronavirus verweigert hatten. An Bord der „Westerdam“ waren 3 Ungarn. Die bereits nach Hause gereisten Gäste würden von ihren örtlichen Gesundheitsbehörden kontaktiert, teilte die Holland America Line mit. Das ungarische Ehepaar kam am Samstag mit dem Flugzeug in Budapest an.

NNK sagte, es sei möglich, dass sich die beiden Ungarn in der latenten Phase der Krankheit befinden. Bei einem Passagier an Bord des Schiffes, einem 83-jährigen amerikanischen Staatsbürger, wurde inzwischen Coronavirus diagnostiziert.

Coronavirus: Auch Ungarn durften das Schiff bei Kambodscha verlassen

Mehrere asiatische Länder hatten früher der „Westerdam“ aus Sorge vor einer möglichen Einschleppung des Virus das Anlegen untersagt – ohne dass Infektionen an Bord bekannt waren. Erst Kambodscha stimmte dem Andocken schließlich zu. Überraschend wurde am Wochenende eine Amerikanerin auf der Heimreise in Malaysia positiv getestet. Das änderte die Situation für die „Westerdam“ erneut und warf die Pläne der Heimkehrer durcheinander. Die meisten der Urlauber sind von Bord gegangen, einige bereits in Flugzeuge in Ihre Heimatländer gestiegen. Sie alle müssen nun aufgespürt und auf den Erreger getestet werden – berichtetesueddeusche.de.

Minister Kásler: Regierung geht angemessen mit der Coronavirus-Herausforderung um

Die Regierung hat rechtzeitig Vorbereitungen getroffen, um die mit dem Coronavirus verbundenen Herausforderungen zu bewältigen, sagte Personalminister Miklós Kásler am Montag im Parlament und fügte hinzu, dass in Ungarn keine Fälle von Virusinfektionen gemeldet wurden.

Die Regierung hat am 31. Januar ein operatives Team zusammengestellt, sagte Kásler. Das Team erstellte Protokolle für Krankenhäuser, Präventions- und Screeningregeln, bewertete den Ausrüstungsbedarf für Krankenhäuser und kaufte entsprechend ein, sagte der Minister.

Leute, die im Verdacht stehen, das Virus zu tragen, werden an Grenzübergangsstationen und auf dem internationalen Flughafen von Budapest untersucht, wobei der Schwerpunkt auf Personen liegt, die aus China anreisen, fügte er hinzu.

Coronavirus: Bisher fast 900 Passagiere am Flughafen Budapest überprüft

Das Außenministerium stehe in enger Verbindung mit den Ungarn in den von der Infektion betroffenen Ländern, sagte Kásler und fügte hinzu, dass einer Gruppe von sieben Ungarn bei der Rückkehr nach Ungarn geholfen worden sei und sie inzwischen aus der Quarantäne entlassen worden seien.

Beitragsbild: MTI-AP