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Erste Visualisierungen – Wie die neue Nationalgalerie aussehen wird

Ungarn Heute 2021.10.13.
FIZETŐS

Im Rahmen des Liget Budapest Projekts sind die Visualisierungen der Neuen Nationalgalerie erschienen. Die für das Design verantwortliche japanische Firma ist beispielsweise mit dem neuen Louvre Museum in Lens, Frankreich, und dem New Contemporary Art Museum in New York verbunden.

Die neue Nationalgalerie wird nach den Entwürfen der mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten Architekten SANAA (Sejima and Nishizawa and Associates) auf dem ehemaligen Gelände der Konzerthalle Petőfi Csarnok errichtet, schreibt die Webseite von Liget Project.

Die Architekten des neuen Museums wurden in einem internationalen Ausschreibungsverfahren ausgewählt. Für den Siegerentwurf stellten sich die japanischen Architekten ein interaktives und einladendes, aber modernes Gebäude des 21. Jahrhunderts vor, das das Városliget besetzen sollte.

MTI/Liget Budapest Projekt

Das Gebäude wird die Sammlungen des Museums der Schönen Künste und der Ungarischen Nationalgalerie beherbergen. Die neue Struktur wird knapp 50.000 Quadratmeter groß sein.

MTI/Liget Budapest Projekt

Fact

Das Projekt Liget Budapest, Europas größtes und ehrgeizigstes städtisches Kulturprojekt, sieht die vollständige Erneuerung von Budapests größtem und bekanntesten öffentlichen Park vor. Im Jahr 2019 wurde eines der wichtigsten Elemente des Liget Budapest-Projekts, das Ungarische Museumsrestaurierungs- und Lagerzentrum, übergeben. Ein weiterer Höhepunkt des Projekts war der Neubau der ersten ethnografischen Einrichtung Europas, dem Museum für Ethnografie. Der japanische Architekt Sou Fujimoto hat auch für die Musik ein modernes und extravagantes Zuhause geschaffen, das Haus der Ungarischen Musik. Auch die neue Ungarische Nationalgalerie wird Teil des Projekts sein.

MTI/Liget Budapest Projekt

MTI/Liget Budapest Projekt

MTI/Liget Budapest Projekt

MTI/Liget Budapest Projekt

Die neue Galerie wird das größte Museum in Ungarn sein, das die moderne Entwicklung der europäischen bildenden Künste der ungarischen und der Weltkunstgeschichte des 19. Jahrhunderts zeigt.

Ein Video des Designs ist auch verfügbar:

(Via: Hungary Today – Júlia Tar, Beitragsbild: MTI/Liget Budapest Projekt)