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Gemeinsame, österreichisch-ungarische Impfstoffentwicklung beginnt

Ungarn Heute 2021.01.08.

„Die Virologische Forschungsgruppe des Szentágothai János Forschungszentrums der Universität Pécs und das österreichische Biotechnologieunternehmen CEBINA GmbH starten ein gemeinsames COVID-19-Impfstoffentwicklungsprojekt, wofür sowohl die österreichische als auch die ungarische Forschungsgruppe die entsprechende Unterstützung erhalten“ – kündigte Ferenc Jakab, Virologe aus Pécs, Leiter der Coronavirus Forschungsaktionsgruppe an, berichtete die Webseite der Universität. 

„Die beiden Institute haben bereits eng zusammengearbeitet, was zu vielversprechenden Wirkstofftests führte. Dies kann auch zu erheblichen Fortschritten bei der künftigen Behandlung von Patienten mit COVID-19 und bei der möglichen pharmakologischen Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen führen “, betonte der ungarische Professor.

Im Gegensatz zu Impfstoffen, die sich derzeit in der klinischen Testphase befinden, verwendet die Gruppe eine traditionellere Impfstofftechnologie, die für Massenimpfungen sicher und bezahlbar ist, so die Vorstandsvorsitzende und Gründerin von CEBINA. Eszter Nagy fügte hinzu:

Unser Impfstoff gegen Untereinheiten basiert auf Impfstoffantigenen, von denen erwartet wird, dass sie bei gegenwärtigen und zukünftigen Coronavirus-Epidemien eine schützende Immunität induzieren

Das Konsortium entwickelt einen modernen Coronavirus-Impfstoff der dritten Generation, der sich grundlegend von den aktuellen Entwicklungsansätzen unterscheidet. Die erste Phase der präklinischen Prüfung des rekombinanten Impfstoffs auf Proteinbasis könnte bereits 2021 durchgeführt werden. Danach kann auch die Prototypproduktion beginnen.

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Der Virologe Jakab betonte kürzlich gegenüber dem Fersehsender ATV, dass es unheimlich wichtig sei, dass sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen. Der Professor fügte hinzu, dass, obwohl derzeit in Ungarn nur der Pfizer-Impfstoff erhältlich ist, die Impfstoffe Moderna und AstraZeneca in Kürze auch eintreffen werden, die ebenso gegen die neue Mutation des Virus wirksam sein werden.

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Er sagte, es sei vorstellbar, dass in Zukunft aufgrund von Mutationen neue Impfstoffe benötigt werden, aber man wird sie schon schneller entwickeln können.

(Via: aok.pte.hu, 24.hu, Beitragsbild: MTI – Zoltán Balogh)