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In Kiskunhalas werden Corona-Kranke mit Blutwäsche (Apherese) gerettet

Ungarn Heute 2021.03.08.
FIZETŐS

In der südungarischen Stadt Kiskunhalas werden Corona-Kranke, welche mit einem Beatmungsgerät behandelt werden, mit einer speziellen Apheresebehandlung gerettet. Durch diese Methode kann ein Teil des Blutplasmas ausgetauscht werden. Dies ist notwendig, da die Corona-Infektion auch im Blut eine ernsthafte Immunreaktion auslösen kann.

Dieser Prozess kann mit dem Gerät gestoppt werden, welches die Mitarbeiter des Krankenhauses Kiskunhalas entwickelt haben. Der Chefarzt des Krankenhauses sagte, dass sie den abnormalen Teil des Plasmas auswaschen, wodurch der Organismus wieder normal funktionieren kann.

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Die ersten zehn in Ungarn entwickelten Beatmungsgeräte wurden an die Semmelweis-Universität geliefert, teilte das Ministerium für Innovation und Technologie am Donnerstag mit. Die Beatmungsgeräte, die in einem gemeinsamen Projekt der Universität und mehrerer Investoren entwickelt wurden, werden eine personalisierte Unterstützung für Patienten mit Atembeschwerden gewährleisten. Das Projekt erhielt die Forschungs- und Entwicklungsfinanzierung der Regierung, die […]Continue reading

Mit dieser Methode konnten sie schon eine werdende Mutter retten, deren Ärzte ihr schon eine Lungen- und Herztransplantation vorgeschlagen hätten. Außer ihr wurde auch schon weiteren Patienten geholfen.

Corona: Leben einer schwangeren Frau mit künstlicher Lunge gerettet
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Nach fast 70 Tagen konnte eine 34-jährige Mutter die Budapester Semmelweis Klinik verlassen, bei der im November letzten Jahres COVID-19-Infektion diagnostiziert wurde. Infolge von Komplikationen musste bei ihr ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Nach mehreren Operationen und einer Behandlung mit künstlicher Lunge geht es sowohl der Mutter als auch ihrer Tochter gut.  Die 34-jährige schwangere Frau […]Continue reading

Die Therapie wird seit Januar angewandt, für die Entwicklung waren lange Experimente notwendig. Dank der Methode kann man drei Mal so viele Menschen an einem Beatmungsgerät retten, als zuvor. Diese Technologie ist in den meisten Krankenhäusern Ungarns bereits installiert.

Landeschefärztin Cecília Müller kündigte am vergangenen Freitag an, dass das Virostatikum Favipiravir auch in den Ambulanzen verwendet werden kann. Das Mittel wurde von Japanern gegen die Verminderung der Symptome der Grippe entwickelt. Der Arzneistoff Remdesivir wird auch schon von dem ungarischen Pharmaunternehmen Gedeon Richter hergestellt.

Quelle: infostart.hu index.hu  Bild: MTI – Sándor Újvári