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Kanzleramtsminister Gulyás: „Ungarn ist eine kulturelle Supermacht“

MTI - Ungarn Heute 2021.07.27.

17 strategisch wichtige kulturelle Institutionen werden in diesem Jahr 13,5 Milliarden Forint (37,4 Mio. Euro) und im Jahr 2022 weitere 17 Milliarden Forint mehr staatliche Unterstützung erhalten, kündigte Kanzleramtsminister Gergely Gulyás am Montag an. 

Die Entscheidung der Regierung zielt auf den Zeitraum 2021-2025 ab, wobei die diesjährigen zusätzlichen Mittel am 1. August und 1. Oktober ausgezahlt werden sollen.

Auf einer Pressekonferenz, an der auch der Leiter des Kulturrates György Vashegyi teilnahm, sagte Gulyás, dass die zusätzlichen Mittel „einen anständigen Hintergrund und finanzielle Sicherheit für die Menschen in der Kultur“ bieten würden. Er fügte hinzu, dass Ungarn eine kulturelle Supermacht“ sei und sein jüngstes Wirtschaftswachstum einen verstärkten Fokus“ auf den Kultursektor unterstützen könne.

Neustart des Budapester Kulturlebens
Neustart des Budapester Kulturlebens

Neustart des Kulturlebens: Die Budapester Museen, die meisten Bäder und Freilichttheater sollen im kommenden Monat für Besucher mit einer COVID-Schutzkarte wieder geöffnet werden. Die Stadt plant einen schrittweisen Neustart des kulturellen Lebens.  Bisher haben sechs Bäder, der Budapester Zoo und die Bibliotheken der Stadt in der vergangenen Woche geöffnet. Auch Kinos sind offen, aber unter […]Continue reading

Der Nationale Kulturrat wurde im Dezember 2019 als Dach für 17 Kultureinrichtungen gegründet. Zu den Institutionen der Kulturstrategie in Ungarn gehören:

  • das Nationaltheater
  • die ungarische Staatsoper
  • das Budapester Operettentheater
  • das Nationale Zentrum für Kunst, darstellende Kunst und Zirkuskunst
  • Müpa Budapest
  • das Honvéd Ensemble
  • Petőfi Literarisches Museum
  • das Ungarische Nationalmuseum
  • das Museum der Schönen Künste
  • die Nationalbibliothek Széchényi
  • das ungarische Nationalarchiv
  • das ungarische Forschungsinstitut
  • das Haus der Traditionen
  • das Museum für Völkerkunde
  • das Freilichtmuseum für Völkerkunde
  • das NMI-Kulturinstitut
  • das Nationale Filminstitut

(Via: mti.hu, Titelbild: MTI – János Vajda)