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Kanzleramtsminister: „Wir sind nahe dem Höhepunkt der dritten Welle“

Ungarn Heute 2021.03.18.

„Wir nähern uns dem Höhepunkt der dritten Welle“ sagte Kanzleramtsminister Gergely Gulyás auf seiner üblichen Pressekonferenz. „Die Zahlen sind sehr schlecht“ fügte er hinzu, Ungarn ist aber von seiner Kapazitätsobergrenze noch weit enfernt. Laut Gulyás gibt es in den ungarischen Krankenhäusern mehr als 10.000 freie Betten, davon mehr als 1000 mit Beatmungsgeräten. Die Online-Konsultation über die Neueröffnung des Landes werde heute Abend um 20 Uhr abgeschlossen sein und die Ergebnisse werden am Wochenende veröffentlicht. Auf dieser Grundlage entscheidet die Regierung über die Eröffnungsschritte und darüber, welche Berechtigungen dem Impfzertifikat beigefügt werden.

In Ungarn gibt es kein Gebiet, in dem es Probleme mit der Krankenhausversorgung geben würde, betonte Kanzleramtsminister Gulyás auf seiner üblichen Pressekonferenz. Er fügte hinzu: „Da der britische Mutant aus der Slowakei ins Land gekommen ist“, ist das Gesundheitssystem in der nördlichen Region überlasteter. Mathematiker „gehen davon aus, dass wir genügend Krankenhausbetten haben.“

Ungarn meldet neuen Corona-Rekord
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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Ungarn lag in den letzten 24 Stunden bei 6502. 207 COVID-Patienten, die im Allgemeinen älter waren und an einer Grunderkrankung litten, starben. Aktuell gibt es in Ungarn rund 160 557 Coronavirus-Infizierte. Damit haben sich seit dem Pandemie-Beginn insgesamt  539 080 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In Ungarn sind seit Beginn der […]Continue reading

Über den Impfplan sagte der Minister, es gebe keine Pläne dafür, Lehrer separat zu impfen. Nach Angaben des Ministers wird der Impfgrad zum Zeitpunkt des Abiturs so hoch sein, dass die Prüfungen bereits sicher abgelegt werden können. Richter und Staatsanwälte wurden getrennt geimpft, weil sie eine kleine Gruppe von etwa 4.500 Menschen bildeten und weil ihre Arbeit für den täglichen Betrieb des Staates von wesentlicher Bedeutung sei.

Er bekräftigte erneut, dass alle Impfstoffe in Ungarn zuverlässig sind. Dies wird durch die Tatsache belegt, dass sowohl der Präsident János Áder als auch der Ministerpräsident Viktor Orbán mit einem chinesischen Impfstoff geimpft wurden. Auch für AstraZeneca sei kein Widerruf gerechtfertigt.

Die ungarische Bevölkerung wird voraussichtlich im Mai oder Juni diesen Jahres vollständig gegen das Coronavirus geimpft sein

fügte er hinzu.

Der Minister betonte, dass in den unterschiedlichen Regionen Ungarns keine unterschiedlichen Maßnahmen eingeführt werden, die Verteidigung bleibt national einheitlich.

Ist unser Gesundheitssystem nahe an seiner Leistungsobergrenze?
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Laut Gulyás sei es jetzt am wichtigsten, dass alle die Anzahl der Kontakte minimieren und dass sich alle an epidemiologische Vorschriften halten. Wenn das passiert, „wird es keine vierte Welle geben.“

Viktor Orbán soll am Freitagmorgen neue Maßnahmen bekannt geben

Das operative Stab wird sich am Freitagmorgen mit dem Ministerpräsidenten treffen, der dann im staatlichen Radio-Interview über die erwarteten weiteren Maßnahmen sprechen wird.

"Digitales Grünes Zertifikat": Was ist mit Ungarn, die mit chinesischen und russischen Impfstoffen geimpft wurden?

Die Europäische Union hat einen Vorschlag über einen digitalen Impfnachweis auf den Tisch gelegt. „Mit diesem digitalen Zertifikat wollen wir unseren Mitgliedstaaten helfen, verantwortungsvoll und sicher die Freizügigkeit wiederherzustellen“, sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Brüssel. Die Kommission hofft, damit die Reisebeschränkungen in der Europäischen Union zu überwinden. Zunächst kommen für die Kommission nur […]Continue reading

Digitales grünes Zertifikat der EU – Ist es nur eine „Scheindebatte?“

Die Regierung betrachtet die europäische Debatte über die Impfkarte als einen Betrug, da von der EU keine Karte, sondern viel mehr ein Impfstoff erwartet wird, und es wäre gut, wenn sie in diesem Bereich aktiver wären. Auf die Frage, was ein Impfpass enthalten sollte, sagte Gulyás: Derzeit ist es Sache der Mitgliedsstaaten, auf nationaler Ebene zu entscheiden, welche Art von Zertifikat ausgestellt werden soll.

(Via: Facebook Seite der Regierung, Titelbild: MTI – Tamás Kovács)