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Klinische Prüfung des möglichen Nasensprays gegen Corona begonnen

Ungarn Heute 2021.02.18.

In Deutschland wurde mit der klinischen Prüfung des Nasensprays begonnen, dessen Wirkstoff Antihistaminikum laut ungarischen, österreichischen und deutschen Forschern als Medikament zur Behandlung der Corona-Infektion eingesetzt werden kann.

Der Wirkstoff Azelastinhydrochlorid wird untersucht, ob er das Haftenbleiben und die Vermehrung des Virus an der Nasenschleimhaut in der frühen Phase der Infektion verhindern kann, damit die COVID-Krankheit nicht entsteht beziehungsweise ihr Ablauf und ihre Intensität positiv beeinflusst wird.

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Die Untersuchungen wurden zusammen mit CEBINA GmbH, einem österreichischen Biotech-Unternehmen und weiterhin mit Professor Robert Konrat, einem bekannten Strukturbiologen (Universität Wien) gemacht. Ein Rechenansatz wurde verwendet, der verschiedene Software-Tools und eine neuartige biologische Pathway-Analyse integriert, um potenzielle Anti-COVID-19-Medikamente zu identifizieren, so auf diese Weise sind die Forscher darauf gekommen, dass anti-hypertensiven Medikamente, wie Telmisartan, Metoprolol, Losartan und Amilorid gegen SARS-CoV-2 wirksam sind, aber die besten Ergebnisse (Reduktion der Virusanzahl, wenige Nebenwirkungen) hat Azelastin, der derzeit als Rohstoff für ein häufig verwendetes Antihistamin-Nasenspray verwendet wird erwiesen.

Parallel zu den ausländischen Untersuchungen haben die Virologen, Pharmakologen aus Pécs (Fünfkirchen), sowie die österreichische CEBINA GmbH mit der Planung der ungarischen klinischen Tests begonnen.

Quelle: pte.hu, Bild: Illustration – Herney Gómez – Pixabay