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Orbán in der Tageszeitung „Magyar Nemzet“: „Weltweit versucht eine liberale Elite, Europas christliche Konservative zu zerstören“

Ungarn Heute 2020.09.21.

Weltweit versuche eine liberale Elite, Europas christliche Konservative zu zerstören – schrieb Premier Viktor Orbán in einem Artikel, der in der Montagausgabe der regierungsnahen Magyar Nemzet erschien. 

Mit Blick auf die nächste Parlamentswahl (2022) in Ungarn schrieb er: „Sie (die liberale Elite) bereitet sich für einen entscheidenden Kampf im Jahr 2022 vor, unterstützt von den internationalen Medien, Brüsseler Bürokraten und als Organisationen der Zivilgesellschaft getarnten Nicht-Regierungsorganisationen“, so Orbán. „Es wird Zeit, dass auch wir uns sammeln.“

Souveräne Staaten sind am stärksten gefährdet durch „ein globales Netzwerk, das sich für eine offene Gesellschaft einsetzt, um nationale Strukturen zu beseitigen“, so Premier Orbán in seinem Artikel. Er bestand darauf, dass „Georg Soros‘ Netzwerk … darauf abzielt, offene Gesellschaften durch die Beschleunigung der Migration zu errichten“. Laut Orbán würde die neue „globale Elite“ keine Politik zulassen, die ihren eigenen Interessen in Mitteleuropa widerspricht.

Diese Elite wird „im Wahlkampf 2022 in Ungarn dieselbe Strategie anwenden wie bei den diesjährigen Präsidentschaftswahlen in Polen… „Sie verwenden dazu die „wiederholt gescheiterten Linken“ unter der Führung von Ferenc Gyurcsány (DK) und sein „Jugendarm“, die Partei Momentum, sowie seinen Milliarden-Dollar-Sponsor György Soros. „Sie sind die Kräfte der Vergangenheit, die einst das Land ruiniert haben.“

„Wir sollten keine Zweifel haben, sie werden alles für Macht und Geld tun“ so Orbán und fügte hinzu:

Es ist Zeit, dass auch wir unsere Streitkräfte einsetzen. Nach harten Regierungsjahren müssen wir zum Schlachtfeld der Wahlen zurückkehren … 2022 erwartet uns eine große Schlacht. Bereite dich vor!

so der Premier. Wie in der EU der Streit über Konditionen für das billionenschwere Corona-Wiederaufbauprogramm ausgehe, hänge weitgehend davon ab, wer in Deutschland auf Bundeskanzlerin Angela Merkel folge, so Orbán.

Ungarn und seine Nachbarn würden wirtschaftliche Effizienz über die Politik der Gemeinschaft stellen. Als Beispiele nannte er „zur Absurdität erhöhte Klimaziele, ein soziales Europa, ein gemeinsames Steuerrecht und eine multikulturelle Gesellschaft“.

 „Wir haben es einmal im Frühjahr geschafft und werden es auch im Herbst schaffen“

„Wir können und werden die Gesundheit und das Leben der Menschen schützen“, so der Premierminister weiter. „Fast zwei Millionen Menschen gaben ihre Positionen in der nationalen Konsultation (Umfrage) an und bestimmten, wie es weitergehen soll … Ungarn muss funktionsfähig bleiben“.

Er bestand darauf, dass der Schutz gleichzeitig darauf abzielen müsse, das Leben älterer Menschen zu retten und Kindergärten, Schulen und Arbeitsplätze offen zu halten.

Orbán: „Beatmungsgeräte und Ärzte sind in ausreichender Anzahl vorhanden“

Ungarn verfügt über ein „vollständig vorbereitetes Gesundheitssystem, gewissenhafte Experten und eine breite Zusammenarbeit“, die einen erfolgreichen Schutz gegen die zweite Welle des Coronavirus gewährleisten, so Orbán und fügte hinzu, dass der Erfolg auch von der „Einhaltung der Regeln durch alle“ abhängig sei.

Laut Orbán würden die Corona-Präventionsbemühungen bis zu den nächsten Parlamentswahlen (2022) fortgesetzt werden.

In Bezug auf die Wirtschaft schrieb der Premier, dass die Regierung „nicht nur daran arbeite, das in den letzten zehn Jahren erreichte Niveau aufrechtzuerhalten, sondern sicherzustellen, dass jeder jedes Jahr einen Schritt weiter gehen kann“.

Ungarn kann nicht wie eine Schnecke in sein Haus zurückziehen, sondern viel mehr sollte es wie eine Rhapsodie von Liszt fortfahren, wachsen, sich ausdehnen und aufsteigen

Orbán hat sich in seinem Schreiben auch für eine Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump ausgesprochen. Er schrieb: er kämpfe für einen Sieg des Republikaners Trump, weil die mit ihm rivalisierenden Demokraten ihre Diplomatie auf moralischen Imperialismus gründeten.

(Via: magyarnemzet.hu, MTI, oe24.at, Beitragsbild: Pressestelle des Premiers – Benko Vivien Cher)