news letter Our mobile application

Wöchentliche Newsletter

Orbán kündigt neuen Fünf-Punkte-Wirtschaftsschutzplan an

Ungarn Heute 2020.04.06.

„Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze zu schaffen, wie durch die Epidemie zerstört werden“ – bezeichnete Premier Orbán als einen der 5-Punkte des neuen Wirtschaftsschutzplans. 

Der Ministerpräsident stellte neue wirtschaftliche Schutzmaßnahmen vor und sagte, dass gleichzeitig ein Kampf gegen die Epidemie und ihre wirtschaftlichen Folgen geführt werden muss.

Menschenleben retten und die Zukunft sichern ist die Aufgabe

so Orbán dem öffentlichen Nachrichtensender M1.

„Nach zehn Jahren harter Arbeit haben wir uns (wirtschaftlich – Red.) gerade erholt, als die Coronavirus-Pandemie in Europa eintraf und jetzt alles bedroht, wofür wir gearbeitet haben“ – betonte Orbán.

Der neue Fünf-Punkte-Wirtschaftsschutzplan lautet:

  1. Um Arbeitsplätze zu erhalten, zahlt die Regierung einen Teil der Löhne für Personen, deren Arbeitszeit verkürzt wird.
  2. Weitere Arbeitschaffungsmaßnahme: die Regierung wird Investitionen in Höhe von 450 Milliarden Forint (1,2 Milliarden Euro) unterstützen. 
  3. Schlüsselsektoren bekommen zusätzliche Förderungen
  4. Unternehmen erhalten Kredite mit Zinszuschüssen oder staatlichen Garantien im Wert von insgesamt 2.000 Milliarden Forint (5,5 Mrd. EUR)
  5. „13. Monat-Rente“ für Senioren wird in vier Schritten wieder eingeführt. 

Die Maßnahme (günstige Kredite) wird Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Gesundheit, Lebensmittelproduktion, Landwirtschaft, Bauwesen, Logistik, Verkehr sowie der Kreativwirtschaft zugute kommen, sagte Orbán.

Orbán verspricht, die Rente für den 13. Monat wieder einzuführen

Orbán sagte, dass Senioren im Februar 2021 eine zusätzliche Wochenrente erhalten würden, gefolgt von den gleichen Beträgen in den Jahren 2022, 2023 und 2024.

„Jetzt müssen wir Arbeitsplätze retten, aber wir dürfen die Rentner nicht vergessen: unsere Eltern und Großeltern, die in der gegenwärtigen Situation am stärksten gefährdet sind“, sagte er.

Haushaltsdefizit auf 2,7 Prozent angehoben

Die Regierung muss das Haushaltsdefizit in diesem Jahr von 1 Prozent auf 2,7 Prozent des BIP erhöhen, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán schleißlich in seiner Rede.

(Beitragsbild: Pressestelle des Premiers – Zoltán Fischer)