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Pfingstwallfahrt in Csíksomlyó – FOTOS!

Ungarn Heute 2021.05.22.

Dieses Jahr kamen die Pilger am Pfingstsamstag22. Mai, nach Csíksomlyó, wenn auch wegen der Epidemie nicht so viele wie in den Vorjahren. Der Hauptzelebrant der Heiligen Messe war László Kerekes, Weihbischof von Gyulafehérvár. 

Auch in diesem Jahr machten sich die Gläubigen zu Fuß, zu Pferd oder in Karren auf den Weg zum Altar der Dreihügel zu der diesjährigen Pfingstmesse.

Foto: MTI/Kátai Edit

Foto: MTI/Veres Nándor

Potápi Árpád János, Staatssekretär für Nationale Politik, Foto: MTI/Kátai Edit

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Wegen der Epidemie nahmen deutlich weniger Menschen am Fest teil als vor der Pandemie, aber die Menge füllte den Hügel von Csíksomlyó.

Foto: MTI/Veres Nándor

Die festliche Heilige Messe begann mit dem Grußwort von Erik Urbán, dem Superior des Franziskanerordens, der sich an die Gemeinde mit den folgenden Gedanken wandte:

Solange diese Verbundenheit mit Csíksomlyó in unseren Seelen lebendig ist (…), werden wir eine Zukunft haben, wir werden einen Glauben haben, wir werden Werte haben, wir werden eine Vision der Zukunft haben

Erik Urbán fügte hinzu: „Unsere Anwesenheit um den Altar ist ein Zeichen unseres Glaubens, unserer Treue. Obwohl wir körperlich Abstand halten müssen, schaffen unsere Blicke, unser Lächeln, unser gemeinsames Gebet, eine Einheit zwischen uns.“

Hauptzelebrant der Messe war Weihbischof László Kerekes, der in seinen einleitenden Worten daran erinnerte, dass „es eine besondere Gnade und ein Geschenk ist, dass wir hierher kommen konnten“. Auch für uns war die letzte Zeit eine große Bewährungsprobe. Aus dieser Schwierigkeit müssen wir hervorgehen, unseren Platz und unsere Mission in der neuen Situation finden, so der Weihbischof.

Am Ende der Heiligen Messe wurden die verschiedenen Hymnen (ungarische bzw. siebenbürglische) und Gebete gesungen.

Pfingstwallfahrt von Csíksomlyó zum Hungarikum erklärt
Pfingstwallfahrt von Csíksomlyó zum Hungarikum erklärt

Die Pfingstwallfahrt von Csíksomlyó und ihrem Standort ist laut der Entscheidung des Hungarikum-Komitees zum Hungarikum erklärt. Die Wallfahrt ist eines der bedeutendsten religiösen Feste der Ungarn auf der ganzen Welt, und symbolisiert die nationale Einheit. Gastartikel von Miklós Verseghi-Nagy.  Das Wort Hungarikum ist ein Sammelbegriff, der einen Wert als Ungarische Hochleistung angibt, der differenzierungs – […]Continue reading

Die Wallfahrt geht auf ein Gelöbnis der katholischen Szekler zurück, die 1567 der Gottesmutter Maria, zum Dank für einen glücklichen Ausgang einer Schlacht bei Csíksomlyó gegen das Heer des protestantischen Landesfürsten, eine jährliche Wallfahrt versprachen. Neben der historischen Bedeutung ist die Wallfahrt von einem nationalen Bekenntnis geprägt, das eine Einheit zwischen dem christlichen Glauben und der ungarischen Nation betont. Ursprünglich nämlich als Wallfahrt der Szekler entstanden, gilt sie heute als Wallfahrt aller Ungarn.

Pfingstwallfahrt in Csíksomlyó erlaubt
Pfingstwallfahrt in Csíksomlyó erlaubt

Die rumänische Regierung hat die Pfingstwallfahrt in Csíksomlyó erlaubt, dies kündigte die Ungarische Demokratische Allianz Rumäniens (RMDSZ) nach der Regierungssitzung an. Die siebenbürgische Ortschaft ist alljährlich am Samstag vor Pfingsten ein stark besuchtes Wallfahrtsziel der römisch-katholischen Szekler in Rumänien. Sie zieht jährlich mehrere hunderttausende Pilger an. „Die Gemeinde von Csíksomlyó hat zu Ostern bewiesen, dass […]Continue reading

In 2019 hat Papst Franziskus die Messe in Csíksomlyó zelebriert.

Quellen: magyarkurir.hu, mti.hu, Beitragsbild: MTI/Nándor Veres)