news letter

Wöchentliche Newsletter

Präsident Áder: „Klimawandel trifft das Karpatenbecken hart“

Zsófia Nagy-Vargha 2021.04.13.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind im Karpatenbecken früher und in härterer Form eingetreten als in mehreren anderen Regionen Europas, sagte Präsident János Áder auf der Ersten Nationalen Interdisziplinären Wissenschaftlichen Konferenz zum Klimawandel. Die Teilnehmer haben vor, bis 2023 einen nationalen Bericht zum Klimawandel bereitzustellen. 

Der Bericht werde versuchen, klare Antworten auf Fragen wie Klimabedrohungen und Emissionstrends, Anpassungs- und Abschwächungsmöglichkeiten sowie die wirtschaftlichen, regulatorischen und budgetären Aspekte des Klimawandels zu geben, sagte der Präsident.

Mehrheit der Ungarn sind Umweltbewusst
Mehrheit der Ungarn sind Umweltbewusst

Laut einer Umfrage des Energiekonzerns Alteo, die Mehrheit der Ungarn hat ein Interesse an der Zukunft des Planeten und zeigt ein Bewusstsein für Umweltprobleme, die ihr Leben und zukünftige Generationen beeinflussen. Eine durchschnittliche Person könnte 12 Umweltgefahren aufzählen und unter den schwerwiegendsten Problemen nannten sie Abholzung, Klimawandel und Luftverschmutzung, ergab die im Januar durchgeführte repräsentative […]Continue reading

Ziel ist es, die öffentliche Unterstützung für Klimathemen so zu erhöhen, dass Einzelpersonen und Gemeinden motiviert werden, Maßnahmen zu ergreifen, anstatt in einer „Klimadepression“ zu versinken

so Áder und warnte gleichzeitig, dass die Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels erhebliche Veränderungen in Sektoren wie der Industrie, der Landwirtschaft, dem Transportwesen und sogar im täglichen Leben erfordere. „Es wäre töricht, zu leugnen, dass dies bestimmten Interessen schaden wird“, sagte er.

(Titelbild: MTI – Attila Balázs)