news letter Our mobile application

Wöchentliche Newsletter

Puskás posthum mit dem „World Sports Legends Award“ ausgezeichnet

MTI - Ungarn Heute 2019.12.02.

Die ungarische Fußballlegende Ferenc Puskás wird posthum mit dem „World Sports Legends Award“ für ihr Lebenswerk geehrt.

Ferenc Puskás (1927-2006), auch als „Der Major“ bezeichnet, erzielte in 84 Spielen mit der ungarischen Nationalmannschaft (der „Goldenen Mannschaft“) 83 Tore und war Mitglied von drei europäischen Pokalsiegerteams (1959, 1960, 1966). mit dem spanischen Verein Real Madrid.

Er wurde 1952 Olympiasieger und führte sein Land zum Finale der Weltmeisterschaft 1954, wo er zum besten Spieler des Turniers gekürt wurde.

Puskás führte zwischen 1950 und 1954 die ungarische Fußballnationalmannschaft als Mannschaftskapitän an. Höhepunkt seiner Laufbahn sollte – neben dem 6:3-Sieg im „Jahrhundertspiel“ 1953 gegen England – die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz werden, in deren Finale in Bern sich Ungarn allerdings als Favorit Deutschland mit 2:3 geschlagen geben musste. Dieses Spiel ging als das Wunder von Bern in die Geschichte ein.

Via: fortepan, KOVÁCS MÁRTON ERNŐ

Nach Niederschlagung des Ungarischen Volksaufstands 1956 emigrierte er und spielte nach Ablauf einer vom ungarischen Fußballverband veranlassten 18-monatigen FIFA-Sperre ab 1958 in Spanien für Real Madrid.

Laut einer Erklärung der Puskás-Akademie wird ein Mitglied der Familie des verstorbenen Fußballspielers zusammen mit Pál Schmitt, dem ehemaligen ungarischen Präsidenten und ehemaligen Leiter des ungarischen Olympischen Komitees, die Auszeichnung bei einem „Galadinner“ am kommenden Samstag in Monaco übernehmen.

Die „Posthum Awards“ werden an Champions mit legendären Karrieren oder an bekannte Persönlichkeiten verliehen, die im Sportbereich tätig waren. Der Monaco World Sports Legends Award hat zum Ziel, die ethischen und moralischen Werte des Sports als Ideale zu fördern, um andere, insbesondere junge Menschen, zu Höchstleistungen zu motivieren.

Zu den WSL-Preisträgern zählen Mika Hakkinen, Jean-Marie Pfaff, Jutta Kleinschmidt, Osvaldo Ardiles und Giacomo Agostini. Die letzte posthume Auszeichnung ging an Ayrton Senna.

(Beitragsbild: Der junge Ferenc Puskás, Via: Fortepan / József Szabó)