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Ungarischer Mandelbaum ist „Europäischer Baum des Jahres“

Ungarn Heute 2019.03.21.

Die preisgekrönte „Mandel von Pécs“ ist ein über 100 Jahre alter Baum. Der Mandelbaum steht vor der „Havi hegy Kapelle“ und begeistert seine Besucher seit 135 Jahren.

Die Mandelblüte ist ein Symbol für die ewige Erneuerung und Erziehung, seit Bischof Janus Pannonius 1466 sein Gedicht über einen Mandelbaum schrieb. Dieser alte Baum, der auf weißen Felsen steht, wurde bereits vor 100 Jahren mit Liebe erwähnt, und das wunderbare Panorama der magischen Landschaft aus dem Blickpunkt des Baums verzaubert alle.

Fact

Die Kapelle liegt in der Havi hegy utca 7 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Freizeitgelände Tettye. Sie wurde 1691 zum Andenken an die Opfer der Pestepidemie 1690 im Stil des Barocks errichtet. Das Baumaterial haben die Pécser Bürger ihrem Gelübde folgend mit eigenen Händen auf den Berg hinaufgetragen. Die Kapelle hat einige Umbauten durchgemacht: 1710 wurde das Sanktuarium erweitert, 1780 wurde das Innere nach einem Brand schwer beschädigt und neu eingerichtet. Es beinhaltet heute neben dem marmornen Hauptaltar mit dem Altarbild der Jungfrau Maria zwei Seitenaltäre mit dem Hl. Sebastian und dem Hl. Florian. Nicht nur die Kapelle ist sehenswert; von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf Pécs.

Jedes Jahr wählen Baumfreunde aus ganz Europa den Europäischen Baum des Jahres. Ziel des Wettbewerbes „European Tree of the Year“ ist es, die besondere Bedeutung von Bäumen für das natürliche und kulturelle Erbe Europas hervorzuheben. Auch den hohen Wert von Bäumen für die verschiedenen Ökosysteme möchten die Organisatoren verdeutlichen. Dabei geht es nicht um den schönsten Baum, sondern um deren Charakter und Geschichte.

Finalisten des diesjährigen Wettbewerbs: 

  1. Mandelbaum von Pécs – Ungarn 

 

Foto: MTI Tamás Sóki

 

 2. Eiche von Abramtsevo – Russland 

VIa: treeoftheyear.org

3. Steineiche vom Monte Barbeiro – Portugal 

Foto: treeoftheyear.org

(Via: treeoftheyear.org, mti.hu, zauberhaftes-ungarn.de, Beitragsbild: MTI – Tamás Sóki)