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Ungarischer Radsport-Verband: Fahrradtourismus ist „Gewinner” der Covid-Krise

Ungarn Heute 2020.11.18.

Noch nie waren so viele Radfahrer an den großen ungarischen Seen unterwegs, wie in diesem Sommer – sagte Péter Princzinger, Präsident des Ungarischen Radsport-Verbands.

Der große Aufschwung des Radfahrens in diesem Jahr ist vor allem auf drei Gründe zurückzuführen: Erstens war der Freizeitsport von den Lockdown-Maßnahmen seit Frühling nicht betroffen. Zweitens  haben die Ungarn wegen den Ausreisebeschränkungen in diesem Sommer vor allem inländische Destinationen gewählt und schließlich sind Investitionen fertiggestellt worden, welche dem Fahrradtourismus einen großen Impuls verliehen. Noch dazu war das Wetter im September und Oktober auch ideal wodurch die Freizeitsportler auch im Herbst von den Straßen nicht verschwanden. Es war bemerkenswert, dass die Fahrräder infolge der starken Nachfrage aus den Fachgeschäften verschwunden sind.

Auf die Frage, welche Regionen von diesem Aufschwung profitiert haben, antwortete Princzinger: In den drei Monaten stieg die Anzahl der Radfahrer am Neusiedler See um 15 Prozent, am Theiß-See um 68 Prozent, am Plattensee um 85 Prozent und am Velencer See sogar um das Doppelte. Zu Letzterem trug offensichtlich auch die im Sommer erfolgte Übergabe des noch fehlenden Stückes des Radweges rund um den See bei.

Mit dem Fahrrad um den Theiß-See
Mit dem Fahrrad um den Theiß-See

Der letzte Abschnitt, ein 6,5 Kilometer langer Teil des Radweges rund um den Theiß-See, wurde Mitte Juni in Poroszló übergeben, sodass der See von nun an vollständig umrundet werden kann. Das Hauptziel des abgeschlossenen Abschnitts besteht darin, die weitere Entwicklung des Tourismus in der Region zu unterstützen und den Bedürfnissen der Fahrradpendler zwischen Poroszló und […]Continue reading

Er fügte noch hinzu, dass nach den Plänen der Regierung die Gesamtlänge des ungarischen Radwegnetzes bis 2030 15 Tausend Kilometer erreichen werde.

(Beitragsbild: Ungarn Heute)