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Ungarisches Vakzin soll auf inaktivierter Virentechnologie basieren

MTI - Ungarn Heute 2021.04.27.

Ungarn wird bei der Entwicklung seines eigenen Coronavirus-Impfstoffs eine bewährte inaktivierte Virentechnologie anwenden, sagte die Landesamtsärztin Cecília Müller am Montag.

Die Technologie, auf der auch Chinas Sinopharm-Vakzin basiert, kann eine starke Immunantwort gegen das Virus hervorrufen, sagte Müller und äußerte die Hoffnung, dass der Sinopharm-Impfstoff daher auch gegen die Virusvarianten wirksam sein wird.

Fact

Unter inaktiver Virustechnologie werden Technologien bezeichnet, die Sars-CoV-2-Viren abtötet und somit ihrer krankmachenden Eigenschaften beraubt. Mit der Entwicklungsplattform für inaktivierte Viren gibt es schon eine lange Erfahrung: Sie wird seit Jahrzehnten bei Vakzinen gegen Kinderlähmung oder Tollwut eingesetzt. 

Die 600.000 Dosen Sinopharm-Vakzine, die am Samstag nach Ungarn geliefert wurden, wurden schon überprüft und an die Impfstellen verteilt.

Die Landesamtsärztin sagte auch, Ungarn habe eine Impfrate von 37 Prozent erreicht, verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 21 Prozent. Sie betonte zugleich, dass die Viruskonzentration in den ungarischen Abwassersystemen sinkt. In der Zwischenzeit sagte Müller, die indische Variante des Virus sei in Ungarn noch nicht festgestellt worden.

(Via: mti.hu, standard.at, Titelbild: MTI – János Vajda)