Wöchentliche Newsletter

Ungarn Heute wünscht ein frohes und erfolgreiches neues Jahr!

Zsófia Nagy-Vargha 2022.01.01.

Liebe „Ungarn Heute“ Leser/innen!

Voriges Jahr begann ich mein Glückwunschschreiben an Sie auf folgende Weise: „2020 war allerdings ganz anders als gewohnt. Vielleicht für die meisten von uns doch ähnlich. Das Coronavirus kam Anfang März auch in Ungarn an. Von nun an spielte sich das gleiche Drehbuch bei uns ab, wie in ganz Europa. Absperrungen, Reiseverbote, Besorgnis um unsere Familienangehörigen, Freunde, Lehrer, Ärzte, Krankenschwestern, Staatsbürger und um alle Menschen auf der ganzen Welt.“

Wir hatten große Hoffnungen, dass das Jahr 2021 mit der Einführung von Impfstoffen anders sein wird. Das wurde doch nicht der Fall. Tatsächlich wissen wir immer noch nicht, wann oder ob das Virus jemals von der Erde verschwinden wird.

Vielleicht war es unausweichlich, dass die Welt mit solchen Schwierigkeiten konfrontiert wird, die die gesamte Bevölkerung betreffen, denn trotz der Entwicklung des 21. Jahrhunderts ist der Mensch immer noch so zerbrechlich wie vor Jahrhunderten und Jahrtausenden. Gleichzeitig glaube ich, dass es keine Zufälle gibt und dass wir trotz der derzeitigen Turbulenzen in der Welt in diesem Jahr viel Gutes erleben durften.

Dieses Jahr war doch anders als 2020, als die Epidemie noch ein unbekannter Feind für uns war. Heute haben wir gelernt, in gewisser Weise damit zu leben, auch wenn es schmerzhaft ist und das Virus große Verluste verursacht. So konnten im Jahr 2021 zahlreiche sportliche, kulturelle und religiöse Veranstaltungen in der ganzen Welt organisiert werden. Man könnte vielleicht sagen, dass es „wie ein Laib Brot für die Seele der Menschen war“. Auch für uns Ungarn. Wie wir Ihnen von allen wichtigen Ereignissen berichten, war es auch bei diesen Veranstaltungen nicht anders.

Betrachtet man nur die sportlichen Ereignisse, so hat Ungarn eine der erfolgreichsten Olympiaden aller Zeiten hinter sich und sich für die Fußball-Europameisterschaften qualifiziert, bei der sie ein großes Spiel gegen Deutschland knapp verpassten, aber auch ein Unentschieden gegen den Weltmeister Frankreich erreichten. Ebenso erfolgreich war im Tennis die Qualifikation der Herrenmannschaft für die Top 22 der Welt (Davis Cup in Turin), wo sie ebenfalls nur knapp das Weiterkommen aus der Gruppe in Turin verpasste.

Apropos Tennis: Wir haben zwei Spielerinnen unter den besten 100 Spielern der Welt und unser Tennisspieler Nr. 1. Márton Fucsovics hat ein großartiges halbes Jahr hinter sich, das er mit einer fantastischen Leistung im Juni abgeschlossen hat: beim diesjährigen prestigeträchtigsten Turnier, Wimbledon, konnte er die Runde der letzten 8 erreichen.

Der Eucharistische Weltkongress, den unsere Heimat Ungarn zum zweiten Mal nach 1938 ausrichten durfte, war ebenfalls eine wunderbare Erfahrung und es war das erste Mal in der Geschichte des Kongresses, dass der Papst selbst ihn besucht. Die tiefe religiöse Erfahrung der ganzen Woche, gekrönt mit der päpstlichen Messe auf dem Heldenplatz, die von Papst Franziskus zelebriert wurde, wird die Hunderttausende von Teilnehmern sicherlich ein Leben lang begleiten.

Es wäre schwierig, all die kulturellen und andere Veranstaltungen, die Sommererlebnisse am Balaton, die Atmosphäre des diesjährigen Weihnachtsmarktes usw.  aufzuzählen, die uns die Hoffnung geben, dass die Welt und Ungarn immer noch ein guter Ort sind. Und wie können wir, die Redaktion von „Ungarn Heute“, bei all dem dabei sein? Natürlich mit unseren Berichten. Während der Pandemie wurden die objektiven und aktuellen sowie glaubhaften Nachrichten noch wichtiger als sonst.

Trotz unserer recht kleinen Redaktion (die aus einer Chefredakteurin, zwei Journalisten, einem Wochenendredakteur und einem muttersprachlichen Lektor besteht) versuchen wir, Ihnen so viel wie möglich von unserem Land zu zeigen.

Wir danken Ihnen, dass Sie unser Nachrichtenportal gewählt haben, um sich über Ungarns Ereignisse zu informieren.

Dank Ihnen wurde Ungarn Heute auch im Jahr 2021 die meistgelesene deutschsprachige Nachrichtenseite, die ausschließlich über Ungarn berichtet.

Und was zeigen die Zahlen? 

In diesem Jahr haben wir mit Ihrer Hilfe 55.230 Likes auf Facebook und 3.800 Follower auf Instagram übertroffen, und wir sind auch schon auf Twitter zu finden. Wir haben etwa 130.000 Leser pro Monat, unter ihnen auch Sie! Die meisten leben in Deutschland, in Österreich, in Ungarn und in der Schweiz, aber wir haben auch Leser in England, in China, in den USA und sogar in Südafrika und Thailand.

Via: Google Analytics

Was ist unser Neujahrsvorsatz? Ungarn Heute verspricht auch zu diesem Neujahrsanfang, ebenso für 2022 sein Bestes zu geben, weiterhin über so viele Geschehnisse aus und über Ungarn zu berichten, wie wir können.

Wir freuen uns, Sie im Jahr 2022 wieder unter unseren Lesern begrüßen zu dürfen!

Wir hoffen, dass Sie die festliche Jahreszeit genießen und wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden im Namen der gesamten Redaktion alles Gute für das kommende Jahr!

Das „Ungarn Heute“ Team