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Ungarn können nach Österreich: Wien erkennt Sinopharm an, Sputnik aber immer noch nicht

Zsófia Nagy-Vargha 2021.05.18.
FIZETŐS

Nachdem es letzte Woche noch so aussah, dass Österreich weder den Impfstoff des chinesischen Unternehmens Sinopharm noch den russischen Sputnik-V-Impfstoff anerkennt, verkündete der österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Montagabend, dass sein Land den Impfstoff von Sinopharm akzeptiert.

In vielen Staaten gehen die Infektionszahlen zurück, daher können wir parallel zu den Öffnungsschritten im Land auch Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich umsetzen

kündigte der Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Montagabend an, berichtet kurier.at.

Als Impfnachweis würden all jene Impfungen anerkannt, die von der EU-Arzneimittelbehörde EMA zugelassen wurden oder den entsprechenden Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen haben.

Der russische Impfstoff Sputnik V gilt somit nicht, wohl aber die chinesische Vakzine Sinopharm, die von der WHO eine Notzulassung bekam.

Bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten ist zudem eine Quarantäne anzutreten, für Virusvariantenstaaten gelten nochmals strengere Regeln

so Mückstein weiter.

Für Ungarn ist, wegen der geringen Infektionszahlen, auch keine Quarantäne vorgesehen. Aus Ungarn ist demnach jede Art der Einreise – auch zu touristischen Zwecken – möglich. Ein aktueller 3-G-Nachweis (Impfung, Testung oder Genesung) ist jedoch erforderlich.

(Via: index.hu, kurier.at, Titelbild: MTI – Csaba Krizsán)