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Ungarn leiht 40 950 Dosen Pfizer-Impfstoffe an die Tschechische Republik

Ungarn Heute 2021.05.28.

Die ungarische Regierung hat beschlossen, fast 41.000 Dosen Impfstoffe von Pfizer an die Tschechische Republik „auszuleihen“, wie es im ungarischen Amtsblatt am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, berichtet index.hu. Unterdessen hat Außenminister Péter Szijjártó dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde weitere 100.000 Impfstoffe von Astra Zeneca angeboten. 

Der Regierungsbeschluss, der von Viktor Orbán unterzeichnet wurde und sofort in Kraft tritt, beschloss die gegenseitige Bereitstellung von COVID-19-Impfstoffen mit der Tschechischen Republik. In Anbetracht der epidemiologischen Situation in Europa nach der Coronavirus-Pandemie hat die Regierung beschlossen, der Tschechischen Republik 40 950 Dosen von Impfstoffen der Firma Comirnaty (Pfizer) (zusammen als Vermögenswerte bezeichnet) zu leihen, die sich im Besitz des Staates befinden.

Bisher 3,8 Millionen Pfizer-Impfdosen nach Ungarn geliefert
Bisher 3,8 Millionen Pfizer-Impfdosen nach Ungarn geliefert

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Ungarn spendet 100.000 Impfstoffdosen von Astra Zeneca für Kap Verde

Ungarn spendet 100.000 Dosen des COVID-19-Impfstoffs von Astra Zeneca für Kap Verde, um den Inselstaat im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen, dies kündigte der Außenminister am Donnerstag in Lissabon an.

„Wenn wir im Kampf gegen die Gesundheits- und Wirtschaftskrisen der Pandemie keine Hilfe vor Ort leisten können, dann müssen wir auf das Aufkommen weiterer massiver illegaler Migrationswellen vorbereitet sein“ begründete Péter Szijjártó die Regierungsentscheidung.

Laut dem Minister seien die afrikanischen Länder schon vor der Pandemie in einer schwierigen Situation gewesen.

Wenn sich wieder Hunderttausende oder Millionen auf den Weg nach Europa machen, stehen wir unter einem sehr großen Druck, der nur schwer zu bewältigen wäre

fügte Szijjártó hinzu.

Ungarn ist weltweit führend bei der Impfrate - Ist die Herdenimmunität doch irgendwann erreichbar?
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Szijjarto sagte, er und seine EU-Kollegen hätten die Notwendigkeit diskutiert, der Verteilung von Impfstoffen in Afrika Priorität einzuräumen.

„Wenn dies nur schon früher in Europa der Fall gewesen wäre, anstatt dass Brüssel Impfstoffe als ein ideologisches oder geopolitisches Thema betrachtet“, sagte Szijjarto. „Es wäre schön, wenn die anderen europäischen Länder den afrikanischen Ländern auch tatsächlich helfen würden, anstatt nur Lippenbekenntnisse abzugeben.“

(Titelbild: MTI – Dániel Kiss)