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Ungarn – Unser Winterwunderland

Zsófia Nagy-Vargha 2020.12.26.

Während viele die Kälte nicht mögen, bestreitet vielleicht niemand, dass der Winter einen ganz besonderen „Zauber“ hat. In Ungarn ist es nicht ungewöhnlich, dass die Temperaturen anhaltend unter 0 Grad liegen, oder dass viel Schnee auf einmal fällt. In den letzten Jahren sind auf der Website mtu.gov.hu ​​wundervolle Bilder erschienen, aus denen wir Ihnen diejenigen ausgewählt haben, die uns am liebsten sind. Machen Sie mit uns eine virtuelle Reise durch Ungarn! 

Der Wasserturm in Debrecen 

Aus dem 34 Meter hohen Aussichtspunkt des im Jahr 1913 gebauten und heute noch operierenden Wasserturm Denkmals gibt es nicht nur eine Aussicht auf die Umgebung, sondern der Besucher kann durch ein spezielles Fernglas einen Blick in die Vergangenheit werfen. Neben den gelegentlichen Ausstellungen, den musikalischen und thematischen Programmen, sowie dem stimmungsvollen Café und der Bar lädt die Kletterwand an dem Wasserturm zur aktiven Erholung ein. Das Erlebnis wird durch das abendliche Lichtspiel gekrönt. An dem Tourinform Punkt im Nagyerdei Wasserturm können die Gäste touristische Informationen über die Sehenswürdigkeiten, die Programme der Stadt, sowie kostenlose Informationsmateriale, Programmhefte und Debrecener Geschenkartikel erwerben, welche helfen den Aufenthalt noch voller zu machen.

Galyatető in Mátra

Wenn Winter, dann Mátra! Rodeln oder Skifahren oder nur  eine köstliche Jókai Bohnensuppe in einem der Gasthäuser des Mátra-Gebirges genießen, egal! Wenn das Coronavirus endlich weg ist, muss jeder das Mátra Gebirge aufsuchen!

 

Kunsteisbahn in Budapest

Die wohl bekannteste und größte Kunsteisbahn in Budapest liegt zwischen Heldenplatz und Vajdahunyad-Burg. Sie wird schon seit 1870 genutzt. Die Eisfläche ist ungefähr 12000 m2 groß, daneben gibt es auch noch ein Eishockeyfeld.

Wenn wir noch in Budapest bleiben, müssen wir die Budapester Weihnachtsmärkte unbedingt erwähnen, auch wenn in diesem Jahr diese, wegen der Pandemie abgesagt worden sind.

Der Titel „Der schönste Weihnachtsmarkt Europas“, der von Tausenden Reisenden aus der ganzen Welt verliehen wird, bekam letztes Jahr das „Adventfest vor der Basilika in Budapest“. „Dieser Weihnachtsmarkt befindet sich im Herzen von Budapest am Stephansplatz und lässt Sie in den Zauber der Weihnachtszeit eintauchen“, schrieb die Organisation „European Best Destinations“ über den Budapester Markt.

 

Aussichtsturm auf dem Károly-magaslat in Sopron (Ödenburg) 

Der Aussichtsturm „Károly-kilátó“ wurde 1962-63 gebaut, kürzlich wurde er renoviert und auch ein Spielplatz daneben errichtet. Von hier aus kann man das schöne Panorama auf die Stadt genießen. Der Aussichtsturm ist 73 m hoch.

Schloss-Eszterházy in Fertőd 

„Was sich der Kaiser leisten kann, das kann ich mir auch leisten!” Im Sinne dieses Gedankens wurde das größte und prächtigste Barock-Rokoko Schloss Ungarns am Neusiedlersee erbaut. József Eszterhazy begann in Fertőd mit dem Bau des Schlosses im Jahr 1720.

Eszterházi war auch das Zuhause für den Musikgenius Joseph Haydn, in dem Sinne war es eine wichtige östliche Bastei der europäischen Kultur.

Der Schlosspark und seine Umgebung ist die reifste Kreation der barocken Gartenbaukunst in Ungarn und ist zugleich auch in der europäischen Landschaftsgestaltung maβgebend. Der Park wurde nach den Entwürfen von Franz Zinner und später nach Nikolaus Jacoby gestaltet.

Burg von Szigliget 

Szigliget liegt in der ungarischen Weinregion Badacsony in Mitteltransdanubien am nördlichen Ufer des Plattensees. Die Region wurde nach dem Hügel benannt, der die Wiedervereinigung von Mensch und Natur durch mehr als zweitausend Jahre Weinkultur „bezeugt“. Es lohnt sich, die Region auch im Winter und trotz der Ausgangsbeschränkungen aufzusuchen, da Spazieren im Freien immer noch erlaubt ist. 🙂

Kulturviertel Zsolnay in Pécs (Fünfkirchen)

Im südtransdanubischen Gebiet Ungarns, zwischen Hügeln und Wäldern liegt Pécs (Fünfkirchen). Die südländisch wirkende Stadt war 2010 Kulturhauptstadt Europas, und sie behält diesen Rang zweifelsohne bis heute. Von den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das im Jahr 2014 für Hungaricum erklärte Kulturviertel Zsolnay am meisten bemerkenswert.

Hier lebte und wirkte im 19-20. Jh die von ihren Porzellan- und Keramikprodukten berühmt gewordene Familie Zsolnay. Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der weltberühmten Keramikfabrik lebt das Kulturerbe der Zsolnays in einer wunderschön wiederhergestellten, 5 ha großen Anlage weiter.

(Via: mtu.gov.hu, arrivalguides.com, zsolnaynegyed.hu, eszterhaza.hu,