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US-Open: Ungarischer Traum vorbei

Ungarn Heute 2020.09.06.

Das an Nummer eins gesetzte Damen-Doppel Kristina Mladenovic/Tímea Babos ist bei den US Open wegen des Kontakts von Mladenovic zum mit dem Coronavirus infizierten Tennisspieler Benoit Paire vom weiteren Turnierverlauf ausgeschlossen worden. So musste das dreimaliges Grand-Slam-Champion Damen-Doppel den Wettkampf verlassen. Bei den Männern hat der amerikanische Frances Tiafoe den ungarischen Márton Fucsovics in der dritten Runde verabschiedet. 

Die französische Doppelpartnerin von Babos, Mladenovic gehört zu den Personen, die einen längeren Kontakt zu dem positiv auf COVID-19 getesteten Paire hatten, laut der USTA-Erklärung. Wegen des Kontaktes musste die Tennisspielerin seit Anfang der Meisterschaft unter sehr strengen Umständen in Quarantäne bleiben, weswegen Mladenovic vor wenigen Tagen die Veranstalter des Grand-Slam-Turniers scharf kritisiert hatte.

Das ist ein Albtraum, den wir hier erleben. Ich habe nur den Wunsch, meine Freiheit wiederzubekommen. Ich habe das Eindruck, wie wir Gefangene, Kriminelle wären.

Was sehr widersprüchlich ist, dass ein anderer Tennisspieler, Franzose Adrian Mannarino in der dritten Runde gegen Alexander Zverev antreten durfte, obwohl er auch eine Kontaktperson ist.

Der ungarische Tennisspieler, Márton Fucsovics (66) wurde vom amerikanischen Frances Tiafoe (82) in drei Sets 2-6, 3-6, 2-6 besiegt. Trotz des verlorenen Spieles hat Fucsovics den genialsten Ballgang des Tourniers gemacht. Sogar der Gegner selbst hat es nicht geglaubt, was er gesehen hat.

Die nächste Meisterschaft, Roland Garros beginnt in zwei Wochen für Fucsovics. Während US Open hat Miklós Jancsó den ungarischen Weltmeister unterstützt, nach Paris wird Fucsovics von seinem anderen Trainer, Zoltán Nagy begleitet.

US Open: Fucsovics mit glattem Sieg in zweite Runde

(Beitragsbild: MTI/EPA/Ritchie Tongo)