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Verteidigungsminister: Armeeentwicklungsprogramm ‚Reaktion auf Verteidigungsherausforderungen‘

MTI - Ungarn Heute 2020.12.09.

Als Reaktion auf konventionelle und neue Arten von Sicherheits- und Verteidigungsherausforderungen in der Region hat Ungarn ein umfassendes Entwicklungsprogramm für Verteidigung und Streitkräfte aufgelegt, sagte Verteidigungsminister Tibor Benkő bei seiner jährlichen Anhörung im Parlament am Dienstag.

Das Kommando der ungarischen Streitkräfte wurde 2019 eingerichtet, um die Koordinierung der Aufgaben im Programm zu überwachen, sagte Benkő gegenüber dem Verteidigungs- und Strafverfolgungsausschuss. Darüber hinaus wurden ein Cyber-Operationszentrum, ein Cyber-Beobachtungsposten und eine Cyber-Akademie eingerichtet, sagte er.

In Bezug auf das Personal sagte Benkő, dass die Zahl der Berufs-, Vertrags- und Reservesoldaten zugenommen habe. Die Zahl der Freiwilligenreserven ist von 9.100 Ende letzten Jahres auf rund 10.300 gestiegen.

Ungarische Armee kauft militärische Transportflugzeuge von Embraer
Ungarische Armee kauft militärische Transportflugzeuge von Embraer

Die ungarische Armee kauft zwei militärische Transportflugzeuge KC-390 vom brasilianischen Luft- und Raumfahrthersteller Embraer, sagte das Sekretariat von Regierungskommissar Gáspár Maróth. Vertreter der beiden Partner haben am Dienstag den Kaufvertrag unterzeichnet. Die Flugzeuge, die bis zu 23 Tonnen Fracht befördern können, werden 2023-2024 in Ungarn eintreffen. Die Transaktion wird die im Jahr 2018 erworbenen Flugzeuge […]Continue reading

Der Minister bezog ferner die Ankunft von 16 von insgesamt 20 Airbus H145M-Militärhubschraubern mit ein, die Ungarn bis Ende des Jahres im Rahmen des Armeeentwicklungsprogramms bestellt hatte. Zusätzlich wurden 8 in Russland hergestellte Hubschrauber aufgerüstet. Eine Flotte von Airbus A319-Flugzeugen stehe auch für die Intensivmedizin zur Verfügung, fügte er hinzu.

Darüber hinaus wurden rund 1.100 Soldaten eingesetzt, um in 93 Krankenhäusern bei Operationen im Zusammenhang mit dem Schutz vor Coronaviren zu helfen, teilte der Verteidigungsminister dem Ausschuss mit.

(Via: MTI, Beitragsbild: Zoltán Máthé/MTI)