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Wassergipfel – Szijjártó: „Wir haben keine Jahrzehnte um die Probleme zu lösen“

Ungarn Heute 2019.10.18.

Unter der Schirmherrschaft von Staatspräsident János Áder begann am Dienstag der dreitägige Budapester Wassergipfel 2019 unter dem Motto „Prävention von Wasserkrisen“. Aufbauend auf dem Erfolg der Gipfel 2013 und 2016 veranstaltet Ungarn diesen nun zum dritten Mal. Die Organisatoren haben das Forum mit einem Aufruf abgeschlossen. Dies beinhaltet vor allem die Anerkennung des Wertes von Wasser als „wertvolles Gemeinwohl im vollsten Sinne“. 

„Die Wasserwirtschaft ist ein grenzüberschreitendes Problem, all das, worüber wir vor sechs Jahren beim ersten Gipfel als bedrohliches Zukunftsbild gesprochen haben, ist heute bereits Realität, in vielen Regionen der Welt herrscht eine Wasserkrise“, sagte der ungarische Präsident János Áder in seiner Eröffnungsrede. Wo dies noch möglich ist, müsse der Krise vorgebeugt werden. Das größte Dilemma ist derzeit, dass in einigen Ländern immer weniger Ackerland immer mehr Menschen ernähren muss. Der Schlüssel liege auch hier in der entsprechenden Wassermenge und -qualität.
Das Thema Wasser verbindet die Länder miteinadner – dies betonte Außenminister Péter Szijjarto am Donnerstag in seiner Abschlussrede zum internationalen Budapester Wassergipfel 2019.

Wir teilen die Wassergrundlagen der Erde und sind gemeinsam dafür verantwortlich, ihr Volumen und ihre Qualität zu erhalten

sagte er.

„Hilfe muss geliefert werden, wo sie gebraucht wird“, damit die Menschen in Ländern mit Wasserknappheit nicht gezwungen werden, das Land zu verlassen, sondern ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat führen können „, fügte er hinzu.

„Wir haben keine Jahrzehnte, um die Probleme zu lösen, mit denen wir konfrontiert sind“, sagte Szijjártó und fügte hinzu, dass die Arbeit zur Bewältigung der Wasserkrise fortgesetzt werden sollte.

Die Veranstaltung mit mehr als 2.300 Teilnehmern aus 118 Ländern, darunter 30 Minister, UN-Vertreter, Wissenschaftler sowie Vertreter der Wirtschaft und des Finanzsektors, zielte darauf ab, die dringlich zu bewältigenden Herausforderungen beim Thema Wasser aufzuzeigen.

(Beitragsbild: MTI – Zsolt Szigetváry)