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Webseite zur „Erinnerung an Ungarns COVID-Opfer als Menschen, nicht als Statistiken“

Ungarn Heute 2021.04.23.

Es wurde kürzlich eine Webseite in Ungarn erstellt, um das Ausmaß der Pandemie vorzustellen und die COVID-Opfer des Landes zu personifizieren. Die Ersteller des Portals wollen zeigen, wer diese Personen waren. Die mehr als 26.000 Personen, die Ungarn verloren hat, werden nicht nur als Statistiken auf der Webseite von „Ember, nem adat“ (Menschen, Keine Statistiken) angegeben, sondern zuerst als einzelne Avatare, die bei Identifizierung der Verstorbenen in ein wahres Foto umgewandelt werden.

Es ist einfacher, der Pandemie gegenüber gleichgültig zu bleiben, wenn man nur die tägliche Statistik über Coronavirus-Todesfälle sieht, als durch die Tausenden von Gesichtern auf der Titelseite von „Menschen, Keine Statistiken“ zu scrollen, selbst wenn die meisten von ihnen derzeit nur noch „Avatare“ sind.

 

Die Webseite zeigt das „menschliche Element“ der Corona-Todesfälle auf, visualisiert die Statistiken und betont, wie bedeutend die Hunderte von Todesfälle pro Tag tatsächlich sind.

„Menschen, Keine Statistiken“ wurde von zwei Freiwilligen erstellt, um den Trauernden die Möglichkeit zu geben, ihren Lieben zu gedenken. Auf ihrer Titelseite steht ihr Ziel im Vordergrund.

Tausende unserer Landsleute haben während der Coronavirus-Epidemie ihr Leben verloren. Dies ist nicht einfach eine Zahl. Keine Statistik. Wir möchten Leben und Gesichter mit der Statistik und den Opfern der Pandemie verbinden, um zu zeigen, wer sie waren, und um ihnen zu gedenken.

Die Schöpfer hatten das Gefühl, dass sie etwas gegen die Pandemie unternehmen müssen.

Diejenigen in Ungarn, deren Angehörige an oder mit COVID verstorben sind, können E-Mails senden oder die beiden Eigentümer der Webseite auf Facebook darüber informieren, wer sie waren. Während einige auch kurze Beschreibungen einsenden, andere nur kurze Nachrufe.

Weitere Informationen zu Personen, die Opfer des Coronavirus geworden sind, finden Sie auf der Webseite von „Menschen, Keine Statistiken“.

(Via: Hungary Today – Tamás Vaski, Beitragsbild: Zoltán Balogh/MTI)