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Zahl der ungarischen Raucherinnen, die an Lungenkrebs erkranken, steigt

MTI - Ungarn Heute 2021.05.31.

Die Zahl der Raucherinnen in Ungarn ist gestiegen, ebenso wie die Zahl derer, bei denen Lungenkrebs diagnostiziert wurde, warnt die Ungarische Pneumologie-Gesellschaft am Montag anlässlich des Weltnichtrauchertages.

Zwischen 2014 und 2019 sei der Anteil der rauchenden Frauen von 22,3 Prozent auf 23,9 Prozent gestiegen, sagte die Organisation in einer Erklärung. Unterdessen sank die Zahl der rauchenden Männer seit 2009 auf 30 Prozent von 36,08.

Der Anstieg ist alarmierend und steht im Zusammenhang mit einem Anstieg der Lungenkrebs-Diagnosen. Zwischen 2010 und 2016 sei die Zahl der neuen Lungenkrebsfälle bei rauchenden Frauen um fast 40 Prozent gestiegen, während die Zahl bei rauchenden Männern nur 15 Prozent betrug.

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Unterdessen begrüßte die Gesellschaft die sich verbessernde Fünf-Jahres-Überlebensrate bei Lungenkrebs in Ungarn, womit das Land im Mittelfeld der EU-Länder liegt. „Dieses Ergebnis könnte bei frühzeitiger Erkennung der Krankheit und angemessener Therapie 60 Prozent übersteigen und damit die Zahl der 6.000 lungenkrebsbedingten Todesfälle pro Jahr deutlich reduzieren“.

Die Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben 1987 den 31. Mai zum Weltnichtrauchertag erklärt, um die Aufmerksamkeit auf die Tabakepidemie und die dadurch verursachten vermeidbaren Todesfälle zu lenken.

(Via: mti.hu, Titelbild: Gerd AltmannPixabay)