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„Ein Symbol für kühnes Denken“ – Viktor Orbán weiht das Digitale Erfahrungszentrum ein

MTI - Ungarn Heute 2025.02.28.

Der Krieg ist vorbei, 2025 wird das erste Jahr des Friedens sein, und jetzt ist es an der Zeit, mutig und groß zu denken, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán am Donnerstag bei der Eröffnung des Digitalen Erfahrungszentrums CODE in Veszprém.

Viktor Orbán wies darauf hin, dass „wir Ungarn“ uns immer nach Frieden, Freiheit und Aufbau gesehnt haben und „darauf warten, Ungarn wieder groß zu machen“. Der Ministerpräsident betonte: Das kann man nicht im Gegenwind tun, sondern nur mit Rückenwind. Der Wind weht vom Atlantik aus in die richtige Richtung, und jetzt muss sich nur noch der Wind in Brüssel drehen. Der Premierminister meinte, der liberale Westen habe ausgedient, die ganze Welt sei im Umbruch, und jeder müsse sich neu definieren und seinen Platz einnehmen.

Der Krieg ist vorbei, 2025 wird das erste Jahr des Friedens sein“,

erklärte Viktor Orbán und fügte hinzu, dass es jetzt an der Zeit sei, das zu tun, was wir seit langem vorbereitet haben, wie etwa die größte Steuersenkung in Europa.

Er stellte fest, dass Ungarn ein vielfältiges, tolerantes und stolzes Land ist, während Brüssel zunehmend isoliert und abgeschottet dasteht. Die Liberalen behaupten zwar, die Welt sei am Ende, aber in Wirklichkeit ist lediglich die liberale Welt am Ende. Ungarn kämpft seit 15 Jahren gegen „ein globales Einflussnetzwerk“, aber „die Freiheit kehrt gerade zurück“, so Viktor Orbán.

Für mich ist CODE ein Symbol für mutiges und unkonventionelles, oder anders gesagt, für kühnes Denken. Und das ist keine Projektion, das ist die Realität“,

sagte der Regierungschef. Viktor Orbán betonte, dass Veszprém nicht nur wegen seiner Vergangenheit etwas Besonderes sei, sondern auch, weil „die Zukunft mit bloßem Auge sichtbar ist“. Veszprém zeige, „wie man auf konservative Weise erfinderisch sein kann“, so der Ministerpräsident.

Er betonte, dass Erfindungsreichtum in Ungarn eine alte Tradition sei und fügte hinzu, dass es „keine absurde Situation gibt, die ein Ungar nicht lösen könnte“. Auch das CODE-Zentrum in Veszprém sei das Ergebnis ungarischen Einfallsreichtums. Die Kulturhauptstadt Europas 2023 sei ein Beweis dafür, dass es auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der EU und Ungarn gebe. In diesem Fall sei der Erfolg einzig und allein der Tatsache zu verdanken, dass „man uns freie Hand gelassen hat“.

Foto: MTI/Koszticsák Szilárd

Bürgermeister Gyula Porga betonte, CODE habe nicht nur ein baufälliges Gebäude wieder zum Leben erweckt, sondern schaffe ein in Europa einzigartiges Erlebnis- und Wissenszentrum. Tibor Navracsics, Minister für öffentliche Verwaltung und regionale Entwicklung, bezeichnete das CODE-Zentrum als „anspruchsvolle, hochwertige Sehenswürdigkeit“, die auch ein wirtschaftliches Umfeld sei, welches die kreativen Kapazitäten der Region bündelt.

Das CODE besteht aus drei Haupträumen: Dem Installationsraum, in dem digitale Kunst und analoge Techniken aufeinandertreffen, dem Studio, einem immersiven 180-Grad-Projektionsraum mit 3D- und interaktiven Erlebnissen, und dem Hexagon, einem sechseckigen Raum mit immersiven 360-Grad-Projektionen, audiovisuellen Shows und hybriden Veranstaltungen.

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Via MTI Beitragsbild: MTI/Koszticsák Szilárd