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52. Eucharistischer Weltkongress in Budapest eröffnet – FOTOS!

„Die Eucharistie ist die Quelle für das Leben und die Mission der Christen“, sagte Kardinal Péter Erdő, Erzbischof von Esztergom-Budapest, bei der Eröffnungsmesse des 52. Eucharistischen Weltkongresses in Budapest am Sonntag. Der Kardinal betete zu Gott, dass die Teilnehmer „besonders in der Woche des Kongresses“ persönlich erfahren würden, „dass Christus in der Eucharistie bei uns ist und die Kirche, die Völker und die Menschheit nicht verlassen wird“. Mit einem großen Freiluftgottesdienst wurde am Sonntagnachmittag der 52. Eucharistische Weltkongress  in Budapest eröffnet. Zum Heldenplatz wurden Tausende Gläubige erwartet, darunter zahlreiche Erstkommunionkinder.

Kardinal Erdő begrüßte Kardinal Angelo Bagnasco, den Vorsitzenden des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen, den ersten Zelebranten der Eröffnungsmesse, Metropolit Hilarion von Wolokolamsk, den Leiter des Büros für auswärtige Angelegenheiten des Moskauer Patriarchats, sowie 1.200 Kinder, die zur Erstkommunion gingen.

52. Eucharistischer Weltkongress startet: Zahlreiche Begleitprogramme erwarten die Besucher
52. Eucharistischer Weltkongress startet: Zahlreiche Begleitprogramme erwarten die Besucher

Zum am Sonntag startenden Kongress und zu den Begleitprogrammen werden nicht nur die Gläubigen erwartet. Zwischen 5. und 12. September werden anlässlich des Weltkongresses mehr als sechzig Künstler aus beinahe vierzig Ländern in die ungarische Hauptstadt kommen. Continue reading

In der Kirche leuchtet trotz aller Schwächen und Sünden ihrer Mitglieder das Licht Christi

sagte Kardinal Angelo Bagnasco. In seiner Ansprache an die Gläubigen, die den Heldenplatz füllten, betonte der Kardinal, dass „die Stimme dieser ergreifend großen Kongregation mit Demut und Freude zu den Herzen der Völker Europas“ und darüber hinaus zu allen sprechen wolle.

Er fügte hinzu, dass die Stimmen der Gläubigen durch den Heiligen Geist verstärkt werden, der zum modernen Menschen spricht: „Du bist nicht allein inmitten eines feindseligen Universums, (…) du bist nicht allein in deinem Durst nach Freiheit und Ewigkeit. Wo immer du bist, (…) Gott sieht dich mit Liebe an“.

Vor der Messe gab es eine reiche kulturelle Aufführung mit ungarischem Volkstanz und ungarischer Volksmusik.

Facebook Seite von „IEC“

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Foto: MTI/Zsolt Szigetváry

Zum Weltkongress nach Budapest kommen laut Veranstalterangaben Teilnehmer aus fünf Kontinenten.

Foto: MTI/Zsolt Szigetváry

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Papst Franziskus erwähnte in Rahmen seiner heutigen Heiligen Messe in Rom seinen bevorstehenden Besuch in Budapest und der Slowakei und bat die Gläubigen, ihn auf seinen Reisen mit ihrem Gebet zu begleiten.

Fact

„Am kommenden Sonntag werde ich in Budapest an der Abschlussveranstaltung des Internationalen Eucharistischen Kongresses teilnehmen. Nach der Messe wird meine Pilgerreise noch einige Tage in der Slowakei weitergehen und am darauffolgenden Mittwoch mit einer großen Feier zu Ehren der Schutzpatronin des Landes, der Schmerzhaften Muttergottes, enden. Diese Tage werden also mit Gebet und Anbetung im Herzen Europas verbracht werden. Ich heiße alle herzlich willkommen, die diese Reise vorbereitet haben – und ich danke ihnen – und alle, die darauf warten und die ich selbst von Herzen gerne kennenlernen möchte.“

Foto: MTI/Zoltán Máthé

Auch Präsident János Áder nahm an der Eröffnungsmesse teil. 

Foto: MTI/Zsolt Szigetváry

Am Vorabend des 52. Eucharistischen Weltkongresses hat am Samstagabend in allen ungarischen Diözesen eine Agape für insgesamt 5.000 bedürftige Menschen stattgefunden. In Budapest speiste der ungarische Primas Kardinal Péter Erdő Seite an Seite mit den Obdachlosen der Stadt.

Zum Weltkongress nach Budapest kommen laut Veranstalterangaben Teilnehmer aus fünf Kontinenten. Geboten wird ein vielfältiges Programm aus spirituellen und kulturellen Veranstaltungen. Zentraler Schauplatz ist das Messegelände „Hungexpo“. Für die Teilnehmer beginnt dort jeder Tag mit einem gemeinsamen Gebet und von Bischöfen aus aller Welt geleiteten Meditationen und Katechesen zu Glaubensthemen sowie Gottesdiensten und Arbeitsgruppen, berichtet domradio.de.

(Beitragsbild: MTI/Zsolt Szigetváry)