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ABB schließt Werk in Ungarn und streicht 1000 Jobs

Ungarn Heute 2020.02.12.

Am Dienstag kündigte ABB seine Pläne an, sein Leistungsschalterwerk in Ózd (Nordostungarn) abzuschalten und fast 1.000 Menschen zu entlassen. Das Unternehmen sagte, die Produktion im Werk sei auf ein Niveau gesunken, das es bald unrentabel machen werde. Ein Teil der Produktionslinien des Werks werde an andere Standorte in der Region verlagert.

Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB schließt ein Werk in Ungarn. Die Fabrik in Ózd streiche rund 1000 Stellen, wie ABB am Dienstag mitteilte. Der Konzern begründete den Schritt mit der rückläufigen Nachfrage. Die Entscheidung hat keine Auswirkungen auf die übrigen Investitionen des Unternehmens in Ungarn. ABB wird den Mitarbeitern im Werk helfen, neue Jobs zu finden oder ihre Umschulung zu unterstützen.

Fact

In dem Werk, in dessen Besitz ABB durch die Übernahme eines Geschäfts von General Electric gelangte, würden unter anderem Mini-Sicherungen hergestellt. Der Betrieb solle bis Ende des laufenden Jahres eingestellt werden. Einige wenige Produktionslinien verlagere ABB in andere Fabriken in der Region. (handelsblatt.de)

Laut Angaben des Ministeriums für Innovation und Technologie wird der Minister László Palkovics Gespräche mit lokalen Führungskräften aufnehmen, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter von ABB so schnell wie möglich Arbeit finden. Palkovics wird Ózd am Freitag besuchen, um die Situation mit dem Abgeordneten der Region, den lokalen Ratsvorsitzenden und den Lieferanten von ABB zu besprechen.

(Via: mti.hu, handelsblatt.de, Beitragsbild: facebook.com/ABBMagyarorszag)