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Budapest erlebt eine süße Renaissance. Der traditionelle ungarische Baumstriezel erfreut sich bei Touristen wieder größter Beliebtheit. Kaum ein ausländischer Besucher, der die ungarische Hauptstadt ansteuert, hat es nicht fest auf seiner kulinarischen Liste stehen, das legendäre Gebäck zu probieren.
Diesem Trend Rechnung tragend, präsentiert nun Kürtős Legenda am Ostersonntag direkt an der Budapester St.-Stephans-Basilika eine besondere Neuinterpretation: den „Baumstriezel von Budapest“ – verfeinert mit einer Prise ungarischer Identität in Form des berühmten Kräuterlikörs Unicum, berichtet Világgazdaság.
Die neue Kreation, die bis Ende September erhältlich sein wird, geht auf eine Idee von Norbert Korolovszki zurück, dem Gründer und Inhaber von Kürtős Legenda. Er sieht jedoch nicht nur die positive Entwicklung der Baumstriezel-Popularität, sondern auch die Schattenseiten. „Wir Hersteller tragen eine enorme Verantwortung. Es gibt viele minderwertige Produkte auf dem Markt – im Elektroofen gebackene Teige, die übertrieben süß, schwer und schlicht ungenießbar sind,“ so der Ideengeber. Er sieht eine deutliche Diskrepanz zwischen den traditionell hergestellten Köstlichkeiten kleiner Buden und den oft minderwertigen Nachahmungen in standardisierten Büfetts. Norbert Korolovszki und sein Team von Kürtős Legenda, die seit 13 Jahren Baumstriezel backen, haben sich daher dem Ziel verschrieben, einen Baumstriezel von höchster Qualität anzubieten, der dem Ruf Budapests gerecht wird.
„Jeder Tourist, der in ein Flugzeug nach Ungarn steigt, hat fest eingeplant, den Baumstriezel zu probieren,“ betonte der Ideengeber.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, kreierte Kürtős Legenda den „Baumstriezel von Budapest“, der nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch die ungarische Identität widerspiegelt.
So erinnern die Farben an die Nationalflagge, und als besonderes Highlight ist Ungarns berühmtestes Markenzeichen und Nationalgetränk Nummer eins, Unicum, in die Rezeptur eingeflossen. Für eine sommerliche Frische sorgen zudem ein Hauch von Maracuja-Eis und Blaubeeren.
Trotz der innovativen Unicum-Note legt Kürtős Legenda größten Wert auf die traditionelle Herstellung. „Der traditionelle Baumstriezel, wie ihn unsere Großmütter gebacken haben, bestand aus einem ganz einfachen Hefeteig und wurde von Hand gefertigt. Auch wir stellen ihn von Hand her und backen ihn bis heute über Holzkohle, so wie es früher üblich war“, erklärt Norbert Korolovszki. Auch bei der Teigzubereitung werden keine Kompromisse gemacht. Mindestens sechs Stunden Ruhezeit sind Pflicht, bevor der Teig zu den charakteristischen Rollen geformt und gebacken wird. Die Verbundenheit zur Tradition zeigt sich auch in der Inspiration für die Blaubeer-Note. „Wenn wir in Siebenbürgen sind, lassen wir es uns nie nehmen, ein paar lokale Blaubeeren zu probieren, das gehört für uns untrennbar zur Tradition. Deshalb wollten wir dieses Element auch im Budapester Baumstriezel präsentieren“, so der Ideengeber.
Für Norbert Korolovszki ist der „Baumstriezel von Budapest“ mehr als nur ein Dessert – er ist ein Spiegelbild der ungarischen Hauptstadt: „vielfältig, grün, lebhaft, weltoffen“.
Das erklärte Ziel von Kürtős Legenda ist es, diesem traditionellen Gebäck seinen einstigen festlichen Charakter zurückzugeben. Die Wahl des Standorts direkt neben der Basilika unterstreicht dieses Anliegen. „Mit dem Standort neben der Basilika wollen wir dem traditionellen Baumstriezel seine in letzter Zeit verlorene Würde zurückgeben“, resümiert Norbert Korolovszki.
Wer also in den Sommermonaten Budapest besucht, hat bis Ende September die Gelegenheit, diese besondere Interpretation des ungarischen Klassikers zu probieren – eine Verbindung aus Tradition, Innovation und einem Schuss ungarischer Seele.
via vg.hu, Beitragsbild: Facebook/Kürtőskalács Fesztivál