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Der populärste Fußballverein Ungarns hat heute seinen Geburtstag

Am 3. Mai 1899 wurde mit dem FTC (Ferencvárosi Torna Club, heute bekannt als Fradi) einer der populärsten Fußballvereine Ungarns gegründet. FTC blickt auf eine Geschichte als erfolgreichster Club Ungarns zurück. Sie ist mit 29 bzw. 23 Titeln Rekordmeister und -pokalsieger des Landes und vertrat Ungarn auch auf europäischer Ebene.

Fußball im „Fradi”

Auf internationaler Ebene schaltete Ferencváros auf dem Weg in das Finale des Messestädte-Pokal 1964/65 unter anderem AS Rom, Athletic Bilbao und Manchester United aus. Im Finale, das in Turin stattfand, obsiegten die Budapester durch einen Treffer von Máté Fenyvesi in der 74. Minute gegen Juventus Turin mit 1:0 und holten somit die bislang einzige Trophäe der modernen europäischen Pokalwettbewerbe nach Ungarn. Nachdem der Club schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedeutende europäische Turniere gewonnen hatte gelang Ferencváros Budapest 1995 als erste (und bis 2009 einzige) Mannschaft aus Ungarn auch die Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League.

Ungarische Meisterschaft

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Skandale um den FTC, die viel Geld gekostet haben und die Fans auf eine harte Probe stellten. Aber auch gewalttätige Fans des Clubs machten unrühmliche Schlagzeilen.

Drei Tage vor dem Saisonbeginn 2006/07 wurde vom ungarischen Verband entschieden, dass Ferencváros wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten aus der Meisterschaft ausgeschlossen wird und in der Saison 2006/07 in der zweiten Spielklasse antreten muss. Seit der Vereinsgründung 1900 war es der erste Abstieg des Vereins. Der Klub hatte aufgrund von finanziellen Problemen die Lizenz nicht erhalten, weiterhin standen Gehaltszahlungen verschiedener Trainer und früherer Präsidenten aus. Der sofortige Wiederaufstieg in die erste Liga scheiterte am letzten Spieltag.

Neues Stadion

2007 benannte der Verein seine Spielstätte, das Stadion Üllői úti nach einem seiner größten Helden in Albert-Flórián-Stadion um. Im März 2013 begann der Abriss der rund 40 Jahre alten Spielstätte mit 18.100 Plätzen, um Platz für ein neues Stadion mit 22.600 Plätzen und 29 V.I.P.-Logen zu schaffen. Im Juli 2014 bekam die neue Heimstätte kurz vor der Fertigstellung den Sponsorennamen Groupama Aréna. Während des Umbaus war die Mannschaft von Ferencváros im Puskás Ferenc Stadion beheimatet.

Foto: groupamaarena.com

 

Erfolge in anderen Sportarten

Neben Fußball betreibt der FTC Sektionen für Turnen, Handball, Basketball, Hallenfußball (Futsal), Radfahren, Wasserball, Eishockey (siehe Ferencvárosi TC), Ringen, Schwimmen, Leichtathletik, Curling, Kajak und Kegeln und kann auch hier zahlreiche nationale und internationale Erfolge aufweisen.

Heimat

Heimat und Namensgeber des Vereins ist der südöstliche IX. Stadtbezirk Ferencváros (deutsch Franzstadt), der nach dem österreichischen Kaiser Franz I. benannt ist. Die Farben des 1899 gegründeten Vereines sind Grün und Weiß.

(Via: wikipedia.de, groupamaarena.com, Beitragsbild: fradi.hu)

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