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Erster Ungar, der fünf 8000-er Berggipfel erobern konnte

Zsófia Nagy-Vargha 2021.10.02.

Der im siebenbürgischen Nagyvárad (Oradea) lebende Csaba Varga ist der erste ungarische Bergsteiger, der fünf Achttausender erobern konnte, wie das Tourismusmagazin Hazajáró am Freitag auf seiner Facebook-Seite bekannt gab.

„Es ist so schön hier…“ sagte Csaba Varga dem Magazin „Hazajáró“ am Telefon, nachdem er am Freitag um 9:45 Uhr nepalesischer Zeit den 8167 m hohen Gipfel des Dhaulagiri erreicht hatte!

Nach seinen Angaben waren mehrere Personen aus dem Lager 3 aufgebrochen, aber aufgrund der unterschiedlichen Aufstiegsgeschwindigkeiten erreichte er den Gipfel des „Weißen Berges“ allein.

Fact

Dhaulagiri („Weißer Berg“, nepali: धौलागिरी Dhaulāgirī) ist der höchste Gipfel des Dhaulagiri Himal im Himalaja. Mit 8167 m ist er innerhalb aller 14 8000-er der siebthöchste Berg der Welt und darüber hinaus der höchste Berg, dessen Gipfel nicht auf einer Staatsgrenze liegt. Durch das Kali-Gandaki-Tal getrennt, erhebt sich – circa 35 km östlich des Dhaulagiri – die Annapurna.

Bei einer Vermessung im Jahre 1809 durch Leutnant William Spencer Webb und Captain John Hodgson wurden als Höhe des Dhaulagiri 8190 m ermittelt. Er war damit der erste entdeckte Achttausender und galt von da an bis zur Vermessung des Kangchendzönga im Jahre 1838 als höchster Berg der Erde (→ Chronik der höchsten Berge der Erde).

Der Bergsteiger aus Oradea bezwang am Freitag um 6 Uhr morgens ungarischer Zeit den 8167 Meter hohen Dhaulagiri in Nepal und ist damit der erste ungarische Bergsteiger, der den 8000-er ohne zusätzlichen Sauerstoff und ohne Hochgebirgstrage erreicht hat. 

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Csaba Varga brach am 12. September nach Nepal auf und erreichte am 17. September das Basislager des Dhaulagiri auf 4750 Metern. Nach Akklimatisierungsaufstiegen begann er am 28. September mit der Gipfelbesteigung (8000-er) und verließ am 30. September gegen 23:00 Uhr Ortszeit das Lager 3 auf 7200 Metern und erreichte den Gipfel nach 11 Stunden Marsch durch den riesigen Schnee, schreibt das Portal.

(Via: erdely.ma, wikipedia.org, Titelbild: Facebook)