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Konferenz über koschere Lebensmittelproduktion

Zsófia Nagy-Vargha 2021.05.05.
FIZETŐS

Die ungarische Botschaft in Tel Aviv organisierte am Dienstag eine Konferenz über die koschere Lebensmittelproduktion und deren Marktchancen.

Bei der Veranstaltung diskutierten ungarische, amerikanische und israelische Experten und Geschäftsleute über die Regeln der koscheren Lebensmittelproduktion und die Bedingungen für den Verkauf koscherer Lebensmittel auf dem israelischen, europäischen und amerikanischen Markt.

Orbán: "EU-Verbot des Schächtens ist ein Angriff auf die Religionsfreiheit"
Orbán:

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Dezember über ein Verbot des Schächtens ist ein „Angriff auf die Religionsfreiheit“, sagte Premierminister Viktor Orbán in einem Brief an Isaac Herzog, Leiter der „Jewish Agency for Israel“. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof zum rituellen Schächten Mitte Dezember haben israelische Offizielle jetzt die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufgefordert, mehr […]Continue reading

Levente Benkő, Ungarns Botschafter in Israel, erörterte die Traditionen der ungarischen koscheren Lebensmittelproduktion am Beispiel des Tokajer Weins und verwies auf den koscheren Schlachthof in Csengele, in Südungarn.

Der 19-Milliarden-Dollar-Weltmarkt der koscheren Lebensmittel bietet große Möglichkeiten auch für Ungarns Lebensmittelindustrie

so Benkő.

David Deutsch, Vertreter der „European Kosher Organization“ in Ungarn, sprach über den Prozess der Koscher-Zertifizierung und über die Anforderungen an koschere Zutaten und Produktionsprozesse.

Der Markt für koschere Lebensmittel wächst jedes Jahr um etwa 12 Prozent und die Preise dieser Produkte sind etwa 20 Prozent höher als der anderen

Weltweit werden nur 14 Prozent der koscheren Lebensmittel von religiösen Juden gekauft. Diese Produkte sind immer beliebter, da sie auch von vielen Muslimen akzeptiert werden und viele Menschen sie aus gesundheitlichen Gründen kaufen.

(Via: mti.hu, Titelbild: MTI – Balázs Mohai)