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Kürbissuppe: Die unverzichtbare Suppe im Oktober – REZEPT!

Ungarn Heute 2021.10.15.

Kürbissuppe Rezept – Kürbisse muss man wohl niemandem vorstellen, da sie fast überall auf der Erde zu finden sind. Das ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass man bei ihrem Anbau nicht mit extremen Wetterbedingungen zu kämpfen hat. Der Ursprung der Pflanze ist unklar, einige Quellen verweisen auf Nordamerika, andere auf die tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas, wo sie von den Indianern in Texas und Mexiko angebaut wurde. Er erschien fast zusammen mit den Tomaten und Paprika in Ungarn, doch erlebte seine größte Karriere ähnlich zu anderen ungarischen Speisen, in der Zeit der Lebensmittelknappheit während der Weltkriege. 

In den ’20-er bzw ’40-er Jahren wurde der Kürbis als eine billige und leicht anzubauende Gemüsesorte ein wahrer Schatz, vor allem wegen seiner Süße, da Zucker in der Nachkriegszeit ein Luxusgut wurde.

Der Kürbis wurde von den spanischen Eroberern in Europa eingeführt, aber nicht nur die Naschkatzen konnten sich darauf freuen: Ihre positiven physiologischen Wirkungen sind seit langem bekannt, von der Behandlung von Sommersprossen und anderen Hautunreinheiten bis zur Heilung von Schlangenbissen.

Ein Klassiker für die Herbsttage: Kürbis-Mohn-Strudel - mit Rezept!
Ein Klassiker für die Herbsttage: Kürbis-Mohn-Strudel - mit Rezept!

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Der berühmteste ungarische Kürbis stammt aus der Stadt Nagydobos. Sein Anbau hat in der Siedlung eine uralte Tradition, denn er soll bereits in der späten Feudalzeit auf dem Gut von der Familie Perényi angebaut worden sein. Der Anbau florierte in den 1920-30er Jahren und 1936-46, doch heute ist die Riesenkürbissorte mit dem besonderen Markenzeichen wieder sehr gefragt. Kürbis schmeckt auch an sich sehr lecker oder in einem Kuchen gebacken, aber eine heiße Kürbissuppe mit gerösteten Kürbiskernen an einem kühlen Herbsttag ist genauso lecker, wie sie klingt.

Kürbiscremesuppe
für 2 Personen

500 g kanadischer Kürbis (halber Kürbis)
1 Zwiebel
200 ml Wasser
100 ml Sahne
1 Brühwürfel
Salz
Pfeffer
Chiliflocken
Öl

für die Suppenbeilage: Chili-Kürbiskerne

Den Kürbis entkernen und in Stücke schneiden. Dann bei 200 Grad in den Ofen schieben. Backen, bis er schön weich ist und man ihn aus der Schale nehmen kann.

Den Brühwürfel in dem Wasser auflösen. Die Zwiebeln in Öl anbraten, dann den Kürbis, die Gewürze, die Sahne und das Wasser hinzufügen.

Alles pürieren oder mit einem Stabmixer durchmixen und zum Kochen bringen. Wenn es zu dickflüssig ist, können Sie mehr Wasser oder Sahne hinzufügen. Sie können auch frische Kräuter nach Geschmack hinzufügen, z.B. Rosmarin.

Das perfekte Topping für die Suppe sind geröstete Chili-Kürbiskerne, die es auch in dieser Form in manchen Geschäften gibt. Wenn Sie aber nur einfache Kürbiskerne finden, rösten Sie sie in einer trockenen Pfanne und würzen Sie es.

(geschrieben von Adrienn Vass, Fotos: Péter Csákvári)