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Schulglocken läuten wieder – Zeitreise in die ungarischen Schulen

Zsófia Nagy-Vargha 2021.09.01.

Am heutigen Mittwoch früh läuten die Schulglocken wieder! Das Schuljahr 2021-2022 beginnt heute, am 1. September, und dauert bis Mittwoch, dem 15. Juni 2022. Das Wetter hilft uns bereits, uns auf das Lernen einzustimmen, uns morgens fertig zu machen, zu lernen und viele zusätzliche Nachhilfestunden zu nehmen. Und auch wir möchten Ihnen bei der Einstimmung helfen! Wir haben eine nostalgische Fotogalerie zusammengestellt. Mit Fortepan versetzen wir Sie zurück in die Zeit bis hin in das Jahr 1900 und Sie können mit uns eine Zeitreise in Ungarns Schulen bis 1989 machen. Wir haben sogar ein Bild von János Kádár gefunden, der in der kommunistischen Ära die ungarischen Schulen besuchte! Begleiten Sie uns auf diese Zeitreise!

Unser erstes Bild stammt aus dem Jahr 1902. Ein Klassenfoto von Fortepan. Auf dem Bild sind  kleine Schüler, wahrscheinlich von einer Dorfschule zu sehen.

Foto: Fortepan/Kinga Morvay

Aradtanya, 1907. 

1927 – Mädchen, die lernen, vielleicht für ihren Abschluss, in Matrosenblusen.

Fortepan – Márton Kurutz

Das Evangelische Daniel Berzsenyi Gymnasium (Lyzeum) im Nordwesten Ungarns ist eine der bedeutendsten Mittelschulen der Region und kann auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken. Bereits 1557 wurde am Rande der damaligen Innenstadt eine lateinische Schule errichtet, und wir betrachten uns als Rechtsnachfolger dieser Schule. Seit 1991 ist die Schule in der Trägerschaft der Evangelischen Kirche. An der Schule lernen sowohl Mädchen als auch Jungen.

Die Fotos stammen aus dem Jahr 1918

Fortepan/Zsuzsa Vargha

Lehrer des Soproner (Ödenburger) Daniel Berzsennyi Gymnasiums

Ausflug mit der Schulklasse 

1914 – Jesuitenschule 

Fortepan/Jezsuita Levéltár

Schule jenseits der Grenze, Piaristengymnasium in Kolozsvár, damals noch als eine ungarische Schule

Fortepan Cholnoky Tamás

Gymnastikunterricht in Győr

Fortepan/Dr. Csaba Varga

1945 – Buda. Leider wurden während des Krieges viele Schulgebäude zerstört. Hier sehen Sie den Hess-András-Platz (Papst Ince XI.), links das Rote-Sin-Haus, gegenüber rechts die Ruine der ehemaligen Grundschule, dazwischen die Fassade des ehemaligen Gebäudes der britischen Botschaft in der Táncsics-Mihály-Straße (Verbőczy) 1, Papst-Seliger-Ince-XI.-(Ibolya-)Straße.

1946 – Die Schulkantine war immer ein wichtiger Treffpunkt. Es ging nie nur ums Essen. Auch wenn es heute vielleicht nur wenige Orte gibt, die so streng sind, wie wir es auf dem Bild sehen. Budapest, 7. Bezirk, Orthodoxe Schule.

Foto: Fortepan/Gyula Hámori

1949

„In dieser Schule bauen wir den Sozialismus auf“, steht auf dem Schild über dem Schultor. 50 Jahre lang herrschte in Ungarn der Sozialismus und die Diktatur hat sich in den Mauern der Schulen eingenistet.

Kovács Márton Ernő

1960 Das wohlverdiente Belohnungsbuch. 🙂 

Sándor György/Fortepan

1964 Sommer ist wieder da! VAKÁCIÓ! 

Schule „Mecsekalja“ im südungarischen Pécs (Fünfkirchen) 1964 – Die Schüler lernten in einem für die damalige Zeit typischen Würfelgebäude.

1974, Aszód, Erziehungsinstitut für Jungen

Im selben Jahr fand in Tata ein russisches Sprachcamp statt, bei dem das folgende Bild aufgenommen wurde.

1979 – Fortepan / Vizsnyiczai Erzsébet 

1985 – Fiastyúk (Thälmann) Straße 47-49, János Kádár besucht die Grundschule Nr. 2 (heute Hegedűs Géza Grundschule), hinter ihm in Lederjacke Gábor Deák, Kreisparteisekretär.

Das letzte Bild wurde 1989 in der Grundschule in der Márton Hegyi Straße aufgenommen. Hier freuen sich die Schüler auf die kommenden Sommerferien. 

(Fotos: Fortepan, Titelbild: Fortepan / Kovács Márton Ernő)